PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Chirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Die Betreuung insgesamt war sehr gut und es gab sehr viele engagierte Assistenzärzt:innen und Oberärzt:innen, die einem was beibringen wollten! Einziges Problem war, dass je nach Besetzung manchmal wenig Zeit für uns PJler war. Standardmäßig ist man 2 Monate auf der Allgemeinchirurgie und 2 Monate auf der Unfallchirurgie (davon zwei Wochen in der Notaufnahme) eingeteilt. Man kann sich aber spontan z.B. auch bei den Gefäßchirurgen vorstellen und dort Zeit verbringen. (Neurochirurgie wurde mir von anderen PJlern abgeraten) Positives: - Studientag - frühes nach Hause gehen auf der Unfallchirurgie (13:30 - 14:30) wenn nichts mehr zu tun war - gute internistische Lehre durch Stationsärztin auf der Unfallchirurgie - OP-Zeit selbst einteilbar (solange genug Studenten da sind) - Notaufnahme Unfallchirurgie eigenverantwortliches Arbeiten (Untersuchung, Diagnostik anmelden, Nähen) - vergleichsweise flache Hierarchien und Duzen - keine cholerischen Chirurgen - sehr nette OTAs - je nach Operateur:in teilweise sehr gute Lehre während OPs - man kann auch mal einen Tag fehlen, solange man sich mit den anderen PJlern abstimmt - Studientage sind frei einteilbar, solange man sich mit den anderen PJlern abstimmt - tolles Ärzteteam! - wenn Zeit war, waren alle sehr bemüht uns was spannendes machen zu lassen oder beizubringen Negatives: - keine Bezahlung (7€ Mensa Gutschein täglich hat für Hauptspeise, Nachspeise und Gebäck gereicht) - Mensagutscheine werden per Post geschickt und kommen dadurch bei manchen PJlern verzögert an - spätes nach Hause gehen auf der Allgemeinchirurgie (meist ca. 16:15 Uhr oder später); man musste i.d.R. bis nach der Nachmittagsbesprechung bleiben, auch wenn schon mittags nichts mehr zu tun war - relativ selten PJ-Unterricht (aber wenn, dann war er sehr gut) - je nach OP stupides Hakenhalten ohne Lehre (gehört in der Chirurgie wohl leider dazu) - je nach Besetzung blieb teilweise wenig Zeit für Lehre - Richten der BEs auf der Allgemeinchirurgie - manchmal wurde man aus der Notaufnahme in den OP abkommandiert oder sogar zur Sprechstunde beim Ortho-Chef zitiert - man merkt, dass überall gespart wird und die Bedingungen v.a. für Assistenzärzte nicht ideal sind Mein Tipp fürs PJ: seid engagiert und zeigt Interesse, auch wenn ihr mal keine Chirurgen werden wollt. Die Ärzt:innen merken, wenn ihr fleißig und engagiert seid und geben euch dafür auch was zurück in Form von ausführlichen Kurvenvisiten, Durchführen von Pouchoskopien oder Pleurapunktionen, ...

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