PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus St. Vincentius Heidelberg

Innere

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station Hämato-Onko, Innere Medizin Station 3, Intensivstation · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Mein Tertial im St. Vincentius in Heidelberg hat mir sehr gut gefallen. Die Ärzte sind super nett und man wird schnell ein Teil des Teams und deine Arbeit wird wertgeschätzt. Die Hierarchien sind flach und wenn man Interesse zeigt und nachfragt, darf man vieles sehen und beispielsweise die Pateinten auf Station in die Funktion (ÖGD/ Kolo/ Sono) begleiten. Ich war zunächst in der Hämato-Onko für 8 Wochen. Eigentlich hatte ich kein sehr großes Interesse an der Hämato-Onko, bevor ich mein Tertial hier gemacht habe. Die Ärzte auf Station haben aber super viel erklärt, man konnte immer Fragen stellen und wurde in Fähigkeiten wie Ports anstechen, Punktionen (Liquor/ Aszites...), Chemos anhängen etc. angeleitet und durfte diese Aufgaben schnell übernehmen. Die Station hat einen großen Durchlauf (ca. 4-5 Aufnahmen/ Entlassungen pro Tag), weshalb man sich am Anfang in den hektischen Ablauf mit Chemos, Aufnahmen, Interventionen usw. einfinden muss. Nach ein paar Wochen macht es aber dann wirklich Spaß, da man sehr viele Aufgaben übernehmen darf und sich irgendwann auch sehr sicher fühlt. Anschließend war ich auf der Inneren Station 3, wo alles etwas ruhiger zuging und man auch mal Zeit hatte einen Arztbrief zu schreiben, Untersuchungen/ Sozialdienst anzumelden, Reha-Anträge anzuschauen usw... Hier hätte es auch die Möglichkeit gegeben eigene Pateinten zu betreuen, allerdings hat sich das bei mir nicht ergeben, da oft ein Wechsel der Stationsärzte war. Am Ende durfte ich noch zwei Wochen auf der Intensivstation verbringen, wo man auch bei vielen Tätigkeiten (ZVK legen, Intubation etc.) angeleitet wurde und je nach Möglichkeit (Kapazität auf Station an dem Tag) auch alles selbst machen durfte (natürlich unter Anleitung). Unterricht gab es leider nur sehr vereinzelt (ca. 1x/Monat), einer der Palliativärzte bringt ein paar EKGs mit, die man befundet, es werden Patientenvorstellungen geübt oder ZVK legen/ Port anstechen praktisch durchgesprochen. Ich hätte es schön gefunden, wenn sich noch mehr Ärzte für den PJ-Unterricht verantwortlich gefühlt hätten, sodass es z.B. 1x/Woche einen Unterricht gegeben hätte. Essen gibt es täglich und an den Wochenenden auf Vorbestellung kostenlos. Sogar die Anmeldung von Unverträglichkeiten war möglich. Man muss während dem Tertial 4x Tages-Wochenenddienste machen (8-16:30Uhr) und 8x Wochentagdienste nach der normalen Schicht (16:30-20:00). Dafür bekommt man kein zusätzliches Gehalt sondern einen ganzen/ halben Tag frei. Man kann die Tage auch sammeln und als Urlaub nutzen. Leider hatte sich bei uns geändert, dass die Blutentnahmen am Morgen 7-8 Uhr PJ-Aufgabe wurden. Auf den meisten Stationen gibt es noch eine Stationsassistenz, die mithilft, aber wir haben es als PJs gemeinsam auch fast immer vor 8 Uhr geschafft alle Blutentnahmen zu machen. Dafür darf man dann schon 15:30 anstatt 16:30 gehen, also fand ich es nicht sehr schlimm das zu übernehmen :) Wer einen entspannten Einstieg ins PJ möchte, bei dem man schnell alle Ärzte kennt und immer alles fragen darf, der ist hier absolut richtig. Man ist zwar fast jeden Tag die vollen 8-8,5h in der Klinik, aber ich habe auch sehr viel Sicherheit bekommen in allem und habe viel aus dem Tertial mitgenommen!

Bewerbung

über die Uni Heidelberg (noch nicht PJ-Portal)
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