PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern

Unfallchirurgie

Luzern, Schweiz · 8 Wochen · Station Orthopädie / Unfallchirurgie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1250
Gebühren
360 Zimmermiete + ca 100 Euro Sozialversicherung

Erfahrungsbericht

Das Tertial am Luzerner Kantonsspital war sehr lehrreich und intensiv. Ich würde sehr empfehlen, das Tertial dort zu absolvieren, selbst wenn man nicht vorhat, später in der Unfallchirurgie oder Orthopädie zu arbeiten. Vor allem in der Sprechstunde lernt man schnell orthopädische Untersuchungen, Interpretation von Röntgenbildern und eine kurze Fallübergabe zum Oberarzt zu machen. Man wird am Anfang "ins kalte Wasser" geworfen, aber es wird schnell besser und ich würde sagen, dass ich dort unheimlich hilfreiche Skills gelernt habe (Anamnesegespräche, orthopäd. Untersuchungen verschiedenster Gelenke, Wundversorgung, Röntgenbilder interpretieren, Fallübergaben, Untersuchungen anmelden, Physiotherapie verordnen, Nachbehandlungsschemata, mehr Sicherheit im Umgang mit verschiedensten Patienten). Auch im OP bekommt man sehr interessante OPs zu sehen und ist gut eingebunden, auch wenn man meist nicht das beste Blickfeld auf das Operationsfeld hat. Es lohnt sich interessiert zu sein und Fragen zu stellen. Das Team ist, wenn man sich einbringt, angenehm und sympathisch, es herrscht ein sehr freundliches und und offenes Miteinander auch mit Oberärzten und Chefärzten. Tagesablauf: 7:00 Treffen im Stationszimmer, Telefone holen, Mails checken, OP Plan checken. 7:15 Röntgenbesprechung 8:00 beginnen die OPs und die Sprechstunde Ca. 8:30 beginnt die Visite, Mittwochs Chefvisite 8:00 17:00 Röntgenrapport Nr.2 Das Schweizerdeutsch ist schon sehr schwierig und ungewohnt, aber notfalls können auch viele ins Hochdeutsch wechseln. Wohnen kann man im Wohnheim quasi direkt nebenan für ca. 370 Euro im Monat. Mit den entlohnten Picketts (Bereitschaftsdienste übers Wochenende und über Nacht, man muss bei einem Anruf innerh. von 30 min im Krankenhaus sein können für OPs oder manchmal auch auf Station) bleiben am Monatsende meist 1000-1300 CHF, manchmal mehr manchmal weniger. Auch über die Weihnachtsfeiertage müssen die Pickettdienste von Studenten besetzt sein. Die Pickettdienste sind zwar manchmal nervig, aber der zusätzliche Verdienst ist in der Schweiz gar nicht so schlecht, denn das Leben ist tatsächlich teurer dort, vor allem Essen gehen in Restaurants, Fitnessstudio, Skifahren,... Alles in Allem war es eine sehr lehrreiche gute Erfahrung und ich würde das PJ dort wärmstens weiterempfehlen. Mittagessen kann man in der Cafeteria des Spitals regelmässig für ca. 9 CHF gibt es ein Tagesgericht, ansonsten gibt es auch kleine Snacks und andere Gerichte, warmes Buffet und Salatbuffet. Viel Spaß am LUKS, ihr werdet viel lernen, viele nette Ärzte und PJler kennenlernen und den Freizeitwert der Schweiz erleben können!

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1,5 Jahre im Voraus

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