PJ-Tertial-Bericht am Spital Walenstadt

Chirurgie

Walenstadt, Schweiz · 8 Wochen · Station Chirurgie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1000
Gebühren
300

Erfahrungsbericht

Das Chirurgie-Tertial im Spital Walenstadt verging wie im Flug! (was insbesondere für Chirurgie alles andere als selbstverständlich ist...) Der normale Tagdienst beginnt um 7:30 mit der Röntgenbesprechung. Hier werden alle Röntgenbilder vom Vortag besprochen und je nachdem wie viele Patienten am Vortag in der Notaufnahme waren, ist hier auch häufig Zeit und Raum für etwas Teaching. Danach geht es meistens noch kurz in die Cafeteria auf einen Kaffee o.Ä. (auf den man als PJler eigentlich immer eingeladen wird). Im Anschluss geht es dann auf Visite oder sofern man gebraucht wird direkt in den OP. Hier ist man fest als Assistenz eingeplant, kann dafür aber auch relativ viel machen/lernen (Nähen, Kamera bei laparoskopischen OPs halten etc.). Bezüglich der OPs: Es laufen überwiegend "kleinere" viszeralchirurgische OPs (Hernien, Cholecystektomien etc..) sowie viele unfallchirurgische OPs. Ansonsten kommen auch häufig als Belegärzte ein Urologe, HNOler oder jemand aus der Gynäkologie, hier wird man aber meistens nicht benötigt, kann sich bei Interesse die OPs aber anschauen. Wenn man nicht im OP gebraucht wird, unterstützt man die Assistenzärzte bei der Stationsarbeit oder geht wenn diese voll ist in die Notaufnahme um da zu helfen. Wenn nichts mehr zu tun ist kann man auch früh Feierabend machen (manchmal auch schon Mittags) ansonsten ist man meisten so zwischen 3-4 Uhr fertig. Neben den normalen Tagdiensten teilen sich die Pjler aus der Inneren und Chirurgie noch einen Notfalldienst der immer besetzt werden muss und in dem man auf der Notaufnahme mitarbeitet. Dieser beginnt unter der Woche um 15Uhr. Je nachdem wie viel zu tun ist kann es sein das man nach 1h gehen kann (relativ häufig), seltener muss man bis 10-11 Uhr arbeiten. Dafür macht das Arbeiten auf dem Notfall aber auch ziemlich Spaß, man darf eigenständig arbeiten und lernt viel. Am Wochenende ist man nur als Backup geplant und kann als Bereitschaft reingerufen werden. Für je 5 Tage Notfalldienst gibt es 2 Tage Kompensationsfrei. Was besonders in Walenstadt heraussticht ist die herausragende Teamatmosphäre. Die Hierarchien sind sehr flach und alle von Ärzt*innen, Pflege und OTAs sind sehr nett und die Arbeit macht dadurch eigentlich (fast) immer Spaß! Man darf sofort alle duzen, die Ärzt*innen sind immer für einen Spaß zu haben und insbesondere das Team der Viszeralchirurgie ist auch immer daran interessiert einem etwas beizubringen. Vom Freizeitwert bietet Walenstadt ebenfalls sehr viel. Da ich im Winter dort war, war ich sehr viel Skifahren (Skigebiet Flumserberg ist in 10 Minuten mit Bus erreichbar). Ansonsten kann man im Sommer bestimmt gut Wandern/Radfahren gehen und zu jeder Jahreszeit in den Walensee springen. Insgesamt kann ich ein PJ-Tertial in Walenstadt auf jeden Fall sehr weiter empfehlen!

Bewerbung

Knapp 2 Jahre vorher

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