PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Innere

St.Gallen, Schweiz · 16 Wochen · Station 0201 0204 · 04/2009 – 08/2009

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
780 brutto 450 netto

Erfahrungsbericht

Reibungsloser organisatorischer Ablauf: - mit Namen beschriftete Dienstkleidung - Badge zur Arbeitszeiterfassung/ Für Mensa - Eigener Computerarbeitsplatz incl. diverser Passwörter - eigener Internetzugang mit spitalinterner e-mailadresse -eigenes Telefon -eigenes Diktiergerät Tagesstruktur: 7:45 Beginn auf Station ( Assistenzarzt) 8:00- 8:20 Röntgenrapport 8:20- 8:30 Kaffeepause 8:30- 9:30 Stationsarbeit 10:00- 11:30 Assistenzarztvisite 11:30- 12:00 Stationsarbeit 12:00-13:00 Mittagessen/ Kaffee 13:00- 16:00 Stationsarbeit 16:00- 16:30 Cardexvisite mit schwestern 16:30- 17:30 Oberarztvisite 17:30- ca 18:00; manchmal früher manchmal später: Eintritte Korrektur lesen/ Verläufe schreiben/ selbständig recherchieren/ Eintritte für den Folgetag vorbereiten/ telefonieren/ arterielle Blutgasanalyse machen/ 18:00 meist der Zeitpunkt zu dem ich gehen durfte. Zusätzlich gab es täglich (!) mehr als eine Fortbildungsveranstaltung die man besuchen konnte wenn wenig Eintritte geplant waren, meist vormittags nach dem Kaffeee trinken. Meine Rotationen: 1. Onkologie 2. Allgemeinen Innere Medizin In erster Linie war es meine Aufgabe, Patienteneintritte zu machen. Zu 1. Die onkologischen Patienten waren polymorbide. Eigene Patienten zur Betreuung wollte ich erst nach 6 Wochen übernehmen obwohl mir dies bereits früher angeboten wurde. Daher beschränkte sich meine Tätigkeit auf Station hauptsächlich auf das Aufnehmen und Untersuchen von eintretenden Patienten. Zu 2. Auf der Allgemeinen Inneren Medizin war ich die Abläufe schon etwas besser gewöhnt. Daher übernahm ich gerne etwas mehr Verantwortung; ich durfte in Abwesenheit der Assistenzärztin mehrmals die Morgenvisite selbständig durchführen. Dies wurde oberärztlich im Aschluss überprüft. Die Patientenbehandlung inclusive Procedere und Verlauf durfte ich aktiv mit Assistenzärzten und Oberärzten diskutieren, mit veranlassen und dokumentieren. Ich habe auch viele Telefonate mit betreuenden Hausärzten geführt. Alles in Allem denke ich, dass man in der Schweiz je nach Bereitschaft der Assistenten und eigener Motivation die Möglichkeit hat, relativ selbständig zu arbeiten. Überarbeitet habe ich mich hier keinesfalls. Es war eine lohnende Erfahrung ein so freundliches Arbeitsklima kennen zu lernen. In der Schweiz legt man äussersten Wert auf Höflichkeit und man vermeidet es, sein Gegenüber bloss zu stellen. So wurde selbst bei gröberen Fehlern meinerseits grosszügig drüber hin weg gesehen und Kritik meist nur auf Anfrage geäussert. Ich habe somit viel an professionell höflichem Umgangston gelernt. Gewohnt habe ich im Personalhaus mit vielen anderen deutschen Unterassistenten zusammen; eine angenehme Art, den Feierabend ausklingen zu lassen war das gemeinsame Sitzen auf dem Balkon.

Bewerbung

ca 18 Monate
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.