PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Strausberg

Innere

Strausberg, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie, Rettungsstelle · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
427

Erfahrungsbericht

Die meisten Plätze für Innere waren in den anderen Krankenhäusern in meiner Umgebung bereits vergeben, weswegen ich mich für ein Tertial in Strausberg entschieden habe. Es wundert mich wirklich, wieso es bis jetzt nur eine Bewertung für dieses Krankenhaus im PJ-Portal gibt, da ich das Tertial hier wirklich gut fand. Deswegen folgt jetzt eine Pro und Contra Liste zu meinem Innere Tertial in Strausberg. Pro: - man bekommt täglich kostenloses Essen (auch immer eine vegetarische Option) - man wird daran erinnert zum Mittagessen zu gehen und teilweise kommen die Assistenzärzte auch mit essen - die S-Bahn ist nur wenige Minuten entfernt - großer Mitarbeiter Parkplatz (kostet 50ct pro Tag) - ich bin nur einmal länger als 16 Uhr geblieben, sonst hat man immer pünktlich Schluss (bei Terminen ist es auch kein Problem wenn man mal früher los muss) - die Assistenzärzte sind alle super nett und die Stimmung ist sehr locker - selbst wenn es durch Personalmangel mal stressiger wird, versuchen die meisten der Assistenzärzte trotzdem einem etwas zu erklären und beizubringen - vielfältige Rotationsmöglickeiten (auf Wunsch sogar ins Labor oder in die radiologische Praxis des Krankenhauses) - die Pflege übernimmt so gut es geht die Blutentnahmen (nur bei zu wenig Pflegepersonal oder aufwendigeren BEs wird man hier eingespannt) - das Flexülen legen hält sich auch meist in Grenzen (meist so ca. 4-6 pro Tag) - man darf eigene Patienten betreuen von Aufnahmeuntersuchung bis Entlassungsbrief - wenn genug Ärzte da sind, kann man mit in die Funktionsdiagnostik und dort alle möglichen Punktionen sehen (und teilweise sogar mitmachen) und auch bei Gastro/Kolo, ERCP und Echos dabei sein (wo einem auch wieder viel erklärt wird) - der Monat in der RST war ebenfalls sehr lehrreich und unterhaltsam und auch hier sind die OÄ und Assistenzärzte echt nett Contra: - teilweise zu wenig Ärzte/Pflege (aber ist ja überall mal so) - keine PJ Seminare - der OA Norden (OA der Station 3 und sehr engagierter PJ Koordinator) ist leider nur 2x die Woche da (dann aber z.B. mit strukturierter Lehrvisite und viel Funktionsdiagnostik) - man muss/darf am Ende eine Art Fortbildungsvortrag halten (Pro oder Contra je wie man es sieht) Also zusammenfassend finde ich das Krankenhaus Strausberg für das Innere Tertial echt underrated und frage mich, wieso es nicht schon mehr Bewertungen gibt. Das Haus ist zwar relativ klein, dafür aber auch viel persönlicher und mit vielfältigen Rotationsmöglichkeiten. Ich kann somit Strausberg fürs Innere-PJ sehr empfehlen.

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