PJ-Tertial-Bericht am Spital Rheinfelden

Innere

Rheinfelden, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemeinstation, Notfall, Akutgeriatrie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1180
Gebühren
350 und 6.50 fürs Essen

Erfahrungsbericht

Das Tertial ist super organisiert. Man bekommt am ersten Tag alle notwendigen Zugangsdaten, eine kurze Einführung, alle notwendigen Schlüssel und Transponder, sowie Kleidung und ein eigenes Telefon. Team: Super Team, sehr gute Betreuung. Assistenz-, sowie Oberärzte/innen erklären viel und lassen einen viel machen. Wir waren viel mit den Assistenzärzten/innen unterwegs. Ablauf auf Station: Jeden Morgen trifft man sich auf Station und bereitet die Verlaufseinträge vor, damit man bei der Visite gut mitschreiben kann. Eventuell schaut man sich vorher noch die Vitalparameter und Laborwerte an. Man ist immer einem Assistenzarzt/-ärztin zugeteilt und kann ihn oder sie wirklich alles fragen. Wenn man sich das zutraut, darf man ab dem 1. Tag schon eigene Patienten betreuen, aber dann wird meistens auch etwas mehr erwartet, auch eventuell längere Arbeitszeiten. Im weiteren Verlauf darf man dann auch 2-3 Patienten betreuen. Man hat die Möglichkeit alles zu organisieren, in Praxen anzurufen, Konsile anzufordern oder EKGs, Röntgenbilder, Laborwerte etc. zu interpretieren und zu besprechen. Man kann den Behandlungsablauf planen und Medikamente verordnen oder umstellen. Bei den eigenen Patienten führt man die täglichen Visiten und Untersuchungen durch. Wenn Sonographien oder Endoskopien durchgeführt werden, kann man immer dabei sein. Man hat die Möglichkeit Patienten in den Röntgenrapports vorstellen. Arztbriefe schreiben. Bei der Chefarztvisite oder Oberarztvisite kann man super viel lernen und die Patienten vorstellen. Kleiner Nachteil: MGAs und Schellong auf der Station. Am Anfang noch ganz gut. Aber nach dem 3. ist es ziemlich trocken. Ablauf Notfall: Bei Dienstbeginn sucht man sich irgendeinen PC und loggt sich erst mal ein. Wichtig, in der Spätschicht Essen bestellen - ist kostenlos. Jetzt kann man sich sofort einen Patienten aussuchen und ihn im weiteren Verlauf alleine betreuen. Anamnese und Status erheben, Labor anmelden und auswerten. Röntgen anmelden usw. Man arbeitet eng mit dem sehr kompetenten Pflegepersonal zusammen. Man bespricht die Patienten zunächst mit einem Assistenzarzt und darf sie später eventuell auch direkt mit dem Oberarzt besprechen und ohne Assistenzarzt betreuen. Außerdem macht man unter der Woche ab 20 Uhr und am Wochenende ab 18 Uhr das POCT-Labor. Immer mal dazwischen, je nachdem, wie viel los ist. Von Troponin, Urinstreifentest, kleines Blutbild bis hin zur INR-Bestimmung. Eigentlich mal ein netter Einblick. Man hat auch immer die Möglichkeit im Labor zu mikroskopieren und sich etwas zeigen zu lassen. In der Notaufnahme darf man auch viel Ultraschall machen und aBGAs stechen. Ansich manchmal etwas stressig aber die Lernkurve ist steil. Man betreut internistische und chirurgische Patienten Dienstplan: Auf der Akutgeriatrie und der Station arbeitet man grundsätzlich von 7:30 bis ca. 17:00 - 17:30 Uhr. In der Notaufnahme gibt es eine Frühschicht von 7:30-17:30 und eine Spätschicht von 14-23 Uhr. Wochenende: Man arbeitet ca. 1 Wochenende im Monat, bekommt dafür aber auch Ausgleichstage unter der Woche. Feiertage / Weihnachten: Die Notaufnahme ist immer mit einem UA im Spätdienst besetzt (siehe POCT-Labor). Visitendienst ist der zweite Dienst, bei dem man ca. 1/3 der Patienten im Haus besucht. Es kann gut sein das man Weihnachten oder Silvester arbeitet. Gehalt: Jeder Unterassistent verdient hier 1180 Franken, wovon 350 für die Wohnung und ca. 80 für Rente o.ä. abgehen. Wohnung: 3er WG, etwas spärlich eingerichtet. Aber meistens Sofa, evtl. TV. Eigene Waschmaschine und Trockner. Ziemlich modern. Für den Preis echt top. 2 Gehminuten zur Klinik. Parkplatz: 100 Franken pro Monat. Nur wenige Besucherparkplätze, sonst nichts Gutes in der Umgebung. Falschparken ist teuer. Rheinfelden: Kleine süsse Altstadt, nettes Pub und man ist zügig in Basel.

Bewerbung

1.5 Jahre, aber öfters auch kurzfristig. Denkt an das WG Zimmer

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