PJ-Tertial-Bericht am St. Josef Krankenhaus

Allgemeinchirurgie

Potsdam, Deutschland · 8 Wochen · Station St. Klara, St. Antonius, St. Lukas · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350

Erfahrungsbericht

Insgesamt hatte ich ein gutes chirurgisches Tertial im St. Josef Krankenhaus - am 1. Tag wurden wir freundlich vom Chef der Chirurgie empfangen -Kleidung: Wir haben eigene Wäsche bekommen, das hat nicht immer ganz so gut funktioniert, ich hatte irgendwie nur zwei Hosen, die zum Teil sehr lange gebraucht haben, bis sie wieder aus der Wäsche kamen. -Wir hatten eigene Schließfächer und eine Umkleide über den Hof - Wir hatten Essensgutscheine für das Bistro, in dem es jeden Tag sehr leckeres Mittagessen gibt. Zeit zum Essen war immer. - Es gibt seit einiger Zeit einen Blutentnahmedienst, weswegen wir von dieser Aufgabe entbunden sind. Das ist toll, weil man dadurch die Visite nicht verpasst. - Notaufnahme ist leider nicht wirklich möglich, einzelne Tage kann man bei Nachfrage mitgehen, es gibt aber wenig Platz um selbstständig zu arbeiten - Ich bin immer pünktlich nach der Röntgenbesprechung gegen 15.00 Uhr gegangen. - Man bekommt einen PJ-Zugang zu Orbis mit dem man bis auf radiologische Anforderungen recht selbstständig arbeiten kann. Unfallchirurgie: Beginn 7.10 Uhr mit Übergabe, dann Röntgenbesprechung um 7.30 Uhr. Eigentlich nicht mein Interessensgebiet, aber bis auf eine Person ein unglaublich freundliches Team, ich durfte viel mit in den OP, auch mal was bohren und schrauben oder zunähen unter Aufsicht. Sonst Stationsarbeit, Visite, Verbandswechsel, Briefe schreiben, etc. Man kann jederzeit alles fragen. Habe mich sehr wohlgefühlt. Viszeralchirurgie: 7.30 Röntgenbesprechung, dann Übergabe. Man kann viel mit am Tisch stehen, bei TAPPS Kamera halten, Hautnähte machen, je nach Operateur*in, ansonsten Stationsarbeit oder auch mal mit ins AAZ. Größtenteils sehr freundliches Team, man muss ein bisschen proaktiv sein, wenn man mal eigene Patient*innen betreuen/ vorstellen will. Gefäßchirurgie: Beginn 7.30 Uhr mit Übergabe: Hier habe ich mich öfters etwas allein gelassen gefühlt, wenn keine Assistenzärzt*innen da waren muss man den Oberärzt*innen sehr hinterherlaufen, sonst sitzt man alleine auf Station. Ärztliches Team sehr gemischt, manche waren sehr einfühlsam, manche sehr abgebrüht, was ich sehr schwierig fand, wenn es um einschneidende Eingriffe wie Amputationen geht. Im OP kann man nicht immer mit am Tisch stehen. Insgesamt war das ein gutes erstes Tertial für mich, man muss sich aber aktiv einbringen, wenn man mehr selbstständig arbeiten möchte.
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