PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Magdeburg

Anästhesiologie

Magdeburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensivstation und Schmerzambulanz · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649

Erfahrungsbericht

Klassisches Anästhesie-Tertial würde ich sagen, flache Hierarchien und relativ chillig. Um 07:00 Uhr ist Frühbesprechung, danach geht man in den OP. Die PJ-ler werden einem Fachbereich zugeteilit (z.B. OP-Säle Viszeralchirurgie). Innerhalb dieser Säle kann man eigentlich frei entscheiden wo man hingeht und man kann auch mal hin und herspringen und da hingehen, wo es interessant ist. Man darf von Anfang an viel machen: Flexülen legen und endotracheal Intubieren bzw. Larynxmasken sind Standard. Am Ende hab ich den Eindruck, dass man schon eine gewisse Sicherheit darin hat. Hin und wieder darf man auch mal eine Arterie legen oder eine Spinalanästhesie machen. Wer Glück hat, darf auch mal einen ZVK stechen. Das einzige was einen bei den praktischen Tätigkeiten limitiert, ist, dass es ein Universitätsklinikum ist und dementsprechend viel ausgebildet wird. Also die Flexülen machen dann oftmals die ATA-Auszubildenden und wenn ein Assistenzarzt frisch eingearbeitet wird, dann kann man natürlich auch nicht viel machen. Aber wenn man sich Säle sucht, wo man vielleicht der einzige in Ausbildung ist, dann darf man idR alles und am Ende des Tertials kann man idR eine Standardnarkose auch alleine. Man kann frei entscheiden, wann man in die Mittagpause geht und man wird auch mal früher heimgeschickt. Wenn es ein Problem gibt oder man ein Anliegen hat kann man mit allen reden und es wird eine Lösung gefunden. Man wird nicht ausgenutzt als PJler und eigtl. hat auch keiner Erwartungen. Eher ist es so, dass einem gesagt wird "du bist noch Student, du kannst jetzt heimgehen". Es stehen einem laut Studienordnung pro Woche 1/2 Studientag zu, die nicht gesammelt werden dürfen, wobei das in der Praxis locker gehandhabt wird ;) und wie oben erwähnt sind da alle sehr entspannt und zugänglich ;) ihr versteht schon. Ansonsten kann man (muss aber nicht) 2 Wochen auf die ITS. Hier halt klassische Stationsarbeit, man hat aber keine eigenen Aufgaben, sondern läuft halt mit und bekommt was gezeigt bzw darf unter Anleitung selbst was machen. Insgesamt 3x darf man beim Notarztdienst mitfahren und wer möchte kann auch eine Woche in der Schmerzambulanz verbringen oder bei der Palliativmedizin mitlaufen. Einmal pro Woche sind Seminare mit verschiedenen Themen. Jeder hält mal einen Vortrag. Ist aber entspannt und auch interessant. Die Uni Magdeburg bietet außerdem Donnerstags PJ-Repetitorien. Jede Woche kommen zwei andere Fächer dran. Auch größtenteils interessant. Gibt wohl irgendwann im Jahr 2024 noch einen Chefarzt-Wechsel, dann kann sich natürlich auch was ändern

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