PJ-Tertial-Bericht am St. Vincenz-Krankenhaus

Radiologie

Paderborn, Deutschland · 8 Wochen · Station - · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Ein Tertial, das man nicht bereuen wird! Ich kannte die Abteilung und das Haus bereits durch Famulaturen, so dass ich grob wusste was mich erwarten wird. Durch die Famulatur im Haus wusste ich schon, dass mich die Radiologie interessiert, aber dann später eine Stelle in der Radiologie anzunehmen hätte ich mir vor dem Tertial kaum vorstellen können. Nach dem Tertial in der Radiologie im Vincenz sieht das ganz anders aus! Insgesamt erwartete mich ein sehr offenes und großes Team mit relativ flachen Hierarchien. Vom ersten Tag an habe ich mich gut aufgenommen gefühlt - egal ob Sekretariat, MTAs, Anmeldung und natürlich Ärzte. Man kann sich prinzipiell jeden Morgen aussuchen, wo man seinen Tag verbringen möchte. Die Abteilung verfügt neben Röntgen und Durchleuchtung auch über 2 CTs und ein 1,5T MRT. Zudem steht eine moderne Angiographie-Anlage für Diagnostik und Therapie für v.a. neuroradiologische Fragestellungen zur Verfügung. Im Tagesablauf ist man jederzeit am Gerät selbst oder in der Befundung willkommen. Man kann jederzeit mit einigen Ärzten "eigene" Befunde vorstellen und besprechen. Jeder Befund wird oberärztlich oder chefärztlich besprochen, auch hier ist es jederzeit möglich eigene Ideen/Meinungen zu äußern, z.T. sogar gewünscht! Gern gesehen ist natürlich auch das Legen von Viggos zur KM-Gabe (wobei ich hier nie das Gefühl hatte, dass ich das machen MUSS). Insgesamt sind aber auch alle für jede Hilfe dankbar! Der Umgang ist immer locker, lustig und freundlich. Das Spektrum in der CT umfasst in der Akutdiagnostik v.a. cCT inkl. Angiographie und Perfusion. Durch die Neurologie mit Stroke-Unit und der Möglichkeit zur interventionellen Thrombektomie, werden routinemäßig neurologische Zeitfenster untersucht. Ambulant werden v.a. Pulmonalvenen-CTs vor VHF-Ablation, idR. gynäkologische Staging-Untersuchungen (Thorax/Abdomen) und CTA der Becken-Bein-Arterien sowie Carotis-Angiographie durchgeführt. Prinzipiell wird aber natürlich je nach Fragestellung alles mögliche gefahren. Die MRT ist hauptsächlich neuroradiologisch geprägt. Hier v.a. Ischämiebildgebung mit FLAIR/DWI/ADC und ggf. TOF-Angiographie der intrazerebralen Gefäße. Häufiger werden auch Leber und Mamma-MRs durchgeführt. An zwei Tagen der Woche werden zudem Kardio-MRTs durchgeführt. Hier hptsl. "Myokarditis"-Programme (Ödembildgebung mit STIR, T2-Map sowie Late-Gd-Enhancement), seltener Ischämiebildgebung mit Regadenoson-Belastung. Weiterhin ist es jederzeit möglich bei Interventionen dabei zu sein. Diese sind hptsl. Thrombektomien bei ischämischem Schlaganfall, CT-Biopsien, Blutpatch, Port-Anlagen und Carotis-Stenting, sowie PTA der Nierenarterien. Die Interventionen sollen weiter ausgebaut werden, u.a. werden auch TACEs angeboten. Montags findet PJ-Unterricht auf freiwilliger Basis statt - sonst freier Lerntag. Insgesamt kann ich die Abteilung sehr empfehlen! Sie ist nicht zu klein und nicht zu groß, aber groß und spezialisiert genug, um auch seltenere Befunde zu sehen. Durch die Vielfältigkeit des Faches und der Abteilung, sowie durch das tolle Team, kann ich eine Tätigkeit in der Radiologie (im Vincenz) nicht mehr ausschließen! Danke für ALLES!

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