PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Luebeck

Innere

Luebeck, Deutschland · 8 Wochen · Station A.221 Hämato/Onko, A.311/312 Intensiv, A.222 Pulmologie, A.122 Nephrologie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400/Monat

Erfahrungsbericht

Generell eine super Organisation des Tertials durch den PJ-Beauftragten! Es gibt sehr viele lehrreiche Seminare, an denen man teilnehmen kann (Fallbesprechungen, Pharma, Intensiv, Kardio, Leitsymptome)... A.221 Hämato/Onko: Richtig tolle Station, von allen Rotationen habe ich hier am meisten gelernt. Die Assistenzärzte haben super ausführlich alle Krankheitsbilder erklärt. Auch die Chefarztvisite war sehr angenehm und lehrreich, genauso wie die wöchentlichen klinikinternen Fortbildungen. Blutentnahmen wurden von der Pflege übernommen, was sehr hilfreich war. Ich habe gelernt, wie man Ports ansticht, Chemotherapie anhängt und wie Stammzelltransplantationen funktionieren. Außerdem darf man unter Anleitung auch Knochenmarkspunktionen durchführen und ZVK's legen. Alles in allem eine 10 von 10. A.222 Pulmo: Ich habe mich durchweg mit allen aus dem ärztlichen und pflegerischen Team super verstanden; alle haben sich die Zeit genommen, Dinge zu erklären und mich mit einzubinden. Ich konnte Pleurasonos machen und Pleuradrainagen ziehen. Auch die Bronchoskopie kann ich sehr empfehlen, wo die Fach- und Oberärzte viel erklärt haben und die Stimmung sehr entspannt und angenehm war. Einziger Nachteil ist, dass die Blutentnahmen komplett durch uns PJ'ler zu erledigen waren, wodurch ich an einigen Tagen den ganzen Vormittag damit beschäftigt war und nichts von der Visite mitbekommen habe. Es wäre cool, wenn das anders gelöst werden könnte. Insgesamt trotzdem eine empfehlenswerte Rotation. A.122 Nephro: Hier lernt man einerseits super spezifische Nephro-Sachen, andererseits auch viel allgemein-internistische Dinge. Vor allem der Stations-Oberarzt ist sehr hinterher, den PJ'lern viel beizubringen und uns in die Patientenversorgung mit einzubeziehen. Die Chefarztvisite ist hier immer freitags, für die es sich auch mal lohnt, den Studientag am Anfang der Woche zu nehmen und dafür Freitag auf Station zu kommen. Auch hier wurden die Blutentnahmen dankenswerterweise von der Pflege übernommen. Wenn man möchte, kann man hier viel Ultraschall machen und auch mal bei Nierenbiopsien dabei sein. Insgesamt war ich auf der Station sehr zufrieden. A.311 Intensiv: Als PJ'ler hat man hier ein sehr entspanntes Leben, ganz nach dem Motto "alles kann, nichts muss". Wie viel man lernt und eingebunden wird, hängt von den jeweiligen Ärzten hab, die grade Dienst haben, aber da es in der Regel 2-3 sind, findet man immer jemanden, der Bock auf Unterricht hat oder grade was Spannendes macht, wo man mitgehen kann. Ansonsten kann man sich auch immer gut den Oberärzten anschließen. Morgens gab es für die PJ'ler jeden Tag eine Lehrvisite, wo Fälle besprochen wurden. Körperliche Untersuchungen, BGA's abnehmen, Arterien und ZVK/Shaldon legen kann man alles üben, wenn man möchte. Außerdem kann man auch ins Echo oder ins Herzkatheterlabor mitgehen. Es empfiehlt sich auch mal, Dienste auf der A.312 zu machen, denn da liegt das Rea-Telefon und wenn der Arzt angerufen wird, kann man als PJ'ler mitgehen. Generell ist im Frühdienst meistens etwas mehr los, im Spätdienst haben die Ärzte dafür mehr Zeit, Dinge zu erklären oder einen bei einer ZVK-Anlage anzuleiten. Beide Dienste mal auszuprobieren ist auf jeden Fall empfehlenswert. Insgesamt war ich auch hier mega zufrieden. Natürlich gab es selten auch mal Einzelpersonen, mit denen ich mich nicht so gut verstanden habe oder die grade keinen Bock auf Lehre hatten bzw. mit sich selber beschäftigt waren. Aber da muss man einfach das Beste draus machen und es war nie so, dass wirklich NIEMAND mich mit eingebunden hätte. Das war am Anfang meine größte Sorge, aber die hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. :)

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