PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum am Urban

Psychiatrie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Station 33 (Abhängigkeitserkrankungen), 31 (geschützt geführt) · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
465

Erfahrungsbericht

Ich kann das PJ am KAU in der Psychiatrie uneingeschränkt empfehlen! Vom Chef bis zum Stationsteam wurde ich unglaublich freundlich empfangen, alle haben sich gefreut, dass ich als PJlerin da bin und mich super in das Team integriert. Ich habe auf der Entgiftungsstation begonnen, was für mich ein sehr guter Einstieg war. Auch wenn ich zunächst etwas zurückhaltend war ob der Erkankungsbilder, habe ich die Station als sehr ruhig und angenehm empfunden. Das ärztliche Team hat mich sehr gut eingearbeitet, ich hatte einen eigenen PC und durfte super schnell eigene Patient:innen fallführend behandeln, was auf der Sucht gut geht, da es ein klares Schema für die Entgiftungsbehandlung gibt. Ich hatte sehr gute Kontakte zum gesamten Team, auch mit den Psycholog:innen und dem Sozialdienst stand ich in engem Austausch. Ich habe schnell eigene Arztbriefe verfasst, ärztliche Stellungnahmen für die Reha geschrieben, natürlich klassisch BEs und Flexülen, wobei dies nicht jeden Tag war und wenn dann nur 2-3 Stück, also gut zu schaffen. Ich durfte regelmäßig überall teilnehmen, auch bei allen Konsilen mitlaufen, habe einen Spätdienst in der Rettungsstelle mitgemacht, es gab viele Supervisionen und Teamsitzungen, 1x die Woche die ärztliche Fortbildung und 1x Woche PJ Unterricht. Tagesablauf: Ankommen bis 8:15, dann Morgenbesprechung bis 8:45 9 Uhr Pflegeübergabe, danach BEs bis 12 Uhr 1x Woche OÄ Visite, ansonsten Aufnahmen oder Einzelgespräche 12-13 Uhr gemeinsame Mittagspause nach 13 Uhr weitere Schreibtischarbeit, Konsile, Supervisionen Für den letzten Monat bin ich noch auf die geschützt geführte Station rotiert. Auch wenn die Räumlichkeiten nicht optimal sind, habe ich die Arbeit der Kolleg:innen dort sehr bewundert. Auch hier war wieder das ganze Team bis zur Oberärztin unglaublich nett. Auch von der Pflege konnte ich insb. im Bereich psychiatrische Pflege/Co-therapeutisches Arbeiten viel lernen. Ich habe ähnliche Aufgaben übernommen wie auf der anderen Station, hinzu kam aber noch das Begleiten von Patient:innen in den Ausgang, wobei ich viel über deren Krankheitsbilder lernen konnte und einige wertvolle Inhalte zur Diagnostik beisteuern konnte. Ich habe im Vorfeld auch am klinikinternen Deeskalationstraining teilgenommen, sodass ich mich wirklich gut auf die Arbeit vorbereitet gefühlt habe. Alles in Allem bin ich traurig, dass die Zeit vorbei ist und könnte mir auch eine Tätigkeit in dieser Abteilung an dem Haus gut vorstellen!

Bewerbung

PJ-Portal
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.