PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Innere

St.Gallen, Schweiz · 8 Wochen · Station Palliativ, Allgemein Innere, Notfall · 12/2023 – 02/2024

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1160
Gebühren
390.- Personalwohnheim

Erfahrungsbericht

Grundsätzlich hatte ich 3 sehr gute Monate im KSSG. Es wird viel Wert auf Weiterbildung gelegt. Es gibt 6 fixe Weiterbildungen/Woche sowie weitere zusätzliche. Der EKG-Kurs mit dem eigenen EKG Buch sowie die kleinen Fälle, in dem UnterassistentInnen vor den ÄrztInnen spanne fälle präsentieren dürfen sind speziell für die Unterassistenten entwickelt. Sie gehören in den fixen Arbeitsalltag und es wird immer gerne gesehen, wenn man in die Zusätzlichen geht. Generell ist die Organisation sehr gut, grossteil der MitarbeiterInnen (ärztlich sowie pflegerisch) freundlich und motiviert auch kleine Teachings im Alltag unterzubringen. Die Hierarchie ist sehr flach, praktisch im ganzen Spital herrscht Du-Kultur mit einzelnen Ausnahmen. Die Mensa ist durchschnittlich, ein Menü kostet 8.80 und es gibt auch ein Buffet, wo man nach Gewicht bezahlt und somit schnell bei einem höheren Preis landet. Auf der Palliativstation kann man nicht wirklich viel machen als UnterassistentIn. Man ist täglich mit dem Sterben konfrontiert, wobei man auch die schönen Aspekte des Prozesses sehen kann. Ich durfte selber Ultraschalluntersuchungen durchführen sowie bei voriger Zeit Blutentnahmen üben. Leider war der Arbeitsalltag sehr Bürolastig und wenig klinisch. Parallel auf dem gleichen Stock befindet sich die Schmerzstation, auf der ich manchmal bei der Visite mitglaufen bin. Den zweiten Monat verbrachte ich auf einer AlM Station, welche klinisch gesehen interessanter war. Visite und deren Dokumentation füllten den Morgen, am Nachmittag dann Aufnahmen/Verlegungen und klinische sowie Büroarbeiten. Ich konnte viel Ultraschall üben, Blutentnahmen machen sowie eigene PatientInnen betreuen und dann auf der Visite vorstellen. Das Beste kam zum Schluss: die Notaufnahme. Viele spannende Fälle, Klinik pur. Mit genügend Eigeninitiative durfte man viel selber machen und eigene PatientInnen übernhemen. Es wird einem viel zugetraut, konnte sich bei Unsicherheiten immer an die KollegInnen wenden. Hier arbeitet man im Schichtsystem: Frühschicht 7:30-17:00 und Spätschicht 13:30-23:00 und war auch die einzige Rotation, in der ich während der ganzen Zeit was zu tun hatte und nicht früher nach Hause konnte und auch nicht wollte. Zu Spitzenzeiten kommt alle 5 Minuten ein Patient mit der Rettung. Auch hier fanden die ÄrztInnen immer irgendwie Zeit, unklarheiten zu erklären und interessante Befunde zu zeigen. Das Personalhaus ist ganz in Ordnung, wenn das Stockwerk voll besetzt ist, kann es etwas eng in der Küche werden. In 3 Minuten ist man im Spital und in 7 Min im nächtsen Lebensmittelgeschäft. Mit dem Bus in 5 Min in der Stadt.

Bewerbung

Spontan ca. 6 Monate früher

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