PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz

Plastische Chirurgie

Chemnitz, Deutschland · 8 Wochen · Station N053 Flemmingstraße 2 · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
452 € (752 €, wenn keine Unterkunft gestellt)

Erfahrungsbericht

Ich kann das Klinikum Chemnitz für das PJ allgemein empfehlen. Die PJ-Beauftragte Rosi Lange gibt sich unheimlich viel Mühe, es so schön zu gestalten, wie es in ihrer Macht liegt. Sie geht auf alle Anmerkungen und Wünsche ernst ein und versucht sie zeitnah umzusetzen. Die vollmöblierte, kostenfreie Unterkunft auf dem Klinikgelände war für mich ein ausschlaggebender Punkt, Chemnitz für das chirurgische Tertial auszuwählen anstatt Dresden. Einziges Manko an den Unterkünften: fehlendes / instabiles WLAN. Das Klinikessen ist bis 6 € frei für PJ-Studierenden. Es ist nicht besonders gut und v.a. für VegetarierInnen gibt es wenig bis keine Auswahl (ich habe in meinem ganzen Studium noch nie so viele Nudeln gegessen wie dort), aber immerhin ist es warm und kostenlos. Ich hatte mit den anderen PJ-Studierenden eine sehr schöne Zeit. Wir haben fast jede Woche etwas zusammen unternommen, ich habe viele liebe Menschen kennengelernt. Ja, das Pendeln am Wochenende nervt etwas, aber dafür hat man unter der Woche einen Anreiseweg zu Fuß von 5 Minuten. Ich bin 4 Wochen in die MKG- u. Plastische Chirurgie rotiert, die beiden Bereiche laufen dort über eine Abteilung. Das macht die PatientInnen und OPs besonders abwechslungsreich. Ich hatte lange mit dieser Rotation gehadert, weil ich mit Zähnen wirklich nichts anfangen kann und MKG im Studium sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Aber ich kann euch nur empfehlen, über euren Schatten zu springen. Es ist ein super liebes ÄrztInnen-Team mit flachen Hierarchien. Die Chefärztin Frau Dr. Dörre ist sehr angenehm und alle geben sich Mühe, die PJ-Studierenden mit einzubeziehen. Das ärztliche Personal ist meiner Meinung nach relativ knapp besetzt, aber trotzdem wird dieser Stress nie auf die Studierenden abgewälzt. Ich war keine billige Arbeitskraft, sondern durfte alles tun, was ich mir zugetraut habe. OP- und Stationstage sind frei wählbar, ich war ca. 2/3 meiner Zeit steril im OP und den Rest auf Station. Auf Station ist die Pflege hauptsächlich für die Blutentnahmen verantwortlich, sodass die Visite zum Glück immer ein fester Bestandteil meines Tages war. Die Zusammenarbeit mit der Pflege habe ich als respektvoll und angenehm erlebt. Es gibt eine Chirurgische Operationsassistentin, die den Studierenden am Anfang nicht so aufgeschlosen ist. Aber wenn man sich darauf einlässt, ihre gut gemeinten Tipps annimmt und immer respektvoll bleibt, möchte sie einem nichts Böses. Ich war sehr glücklich mit meiner Rotationswahl und kann es euch wirklich empfehlen. Stay tuned für meine zwei anderen Rotationen in die Allgemein- und Viszeralchirurgie und die Kinderchirurgie.

Bewerbung

über das PJ-Portal. Schreibt Rosi Lange gern etwas früher wegen der evtl. Reservierung einer Unterkunft. Die Rotationswünsche könnt / solltet ihr vorher angeben. Bei uns haben alle ihre Wunschrotationen bekommen. Die MKG- und Plastische Chirurgie nimmt nur eine/n PJ-Studierenden pro Rotation.
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