PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Unfallchirurgie

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station S2 · 06/2009 – 07/2009

Veröffentlicht am

4.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 6

Erfahrungsbericht

Wenn die CHirurgie nicht juckt, der ist hier gut aufgehoben. Es wird nichts erklärt, man darf keine Patienten untersuchen, geschweige denn eigene PAtienten betreuen. Man steht nicht auf dem OP Plan, es wird aber erwartet, dass man sich bis zur letzten OP des Tages bereit hält um evtl. zu assisiteren. Man kriegt aber keinen Pieper oder Telefon, deswegen muss man den Schwestern immer sagen wo man hingeht und wenn man dann nicht dort ist mit Anschiß rechnen. Wenn man nicht im Saal ist muss man ohne Einweisung die Verbände der Station machen. Da die Visite chirurgisch kurz gehalten wird haben dabei alle Patienten Fragen, die man nie beantworten kann, weil einem ja keiner etwas erklärt. Wenn man PAtienten vom Chef verbindet kann man sich des Anschisses schon sicher sein, wenn man es nicht macht allerdings auch. Lediglich ein bis zwei Assistenz oder auch Fachärzte sind ganz nett. Im OP ist es eigentlich ziemlich gut. Man darf oft 1. Assistenz machen, darf koagulieren, saugen, nähen. Habe auch viele Schrauben rausdrehen dürfen und sogar ein paar mal bohren dürfen. Hier sind sich alle bewusst, dass man da ist um etwas zu lernen und während der OP bleibt oft Zeit für Fragen. Ich glaube es gibt keinen Arsch der hier anfangen will, ich wurde ungefähr 10 mal gefragt, ob ich mich nicht bewerben wollte (obwohl ich mich so geschickt nicht einmal angestellt habe) Man kann natürlich stets in der Notaufnahme mitlaufen. Problem sind hier maximal die vielen Blockpraktikanten. Dienste sind ausgesprochen sinnvoll! Es gibt entsprechenden FZA Wenn man nicht im OP ist und es einem eigentlich recht wurscht ist, was die Jungs von einem halten, kann man sich ausgesprochen frühzeitig verzupfen, was definitiv ein Vorteil ist. Fazit: Im OP ziemlich gut, Station Katastrophe. Wer CHirurg, vielleicht sogar Unfallchirurg werden will sollte einen großen Bogen um die Uni-Klinik schlagen. Es muss irgendwo anders besser sein. Ich bin mir sicher!

Bewerbung

Die nehmen jeden! JEDEN!

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