PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Aachen

Neurologie

Aachen, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Notaufnahme, Stroke Unit, Epileptologie, Intensivstation, geriatrische Normalstation · 09/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
229

Erfahrungsbericht

Sehr gutes Tertial! Zur Übersicht hier die für mich wichtigsten Punkte in einer Liste: Pro: - Mentorsystem: Man bekommt man Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin als Mentor*in zugeteilt. Man trifft sich dann während des Tertials öfters und kann alle Fragen zu Abläufen etc. besprechen und zum Beispiel auch Feedback bekommen. Ich fand das total angenehm und hab mich gut betreut gefühlt. - PJ-Unterricht findet einmal wöchentlich statt. Hier wird sich immer ungefähr eine Stunde Zeit genommen. Der Unterricht beginnt als Bedside-Teaching mit anschließender Nachbesprechung des Falles und des Krankheitsbildes. Es wechselt sich wöchentlich ab, ob man den Patienten selbst raussucht und vorstellt oder ob der Oberarzt das übernimmt. Ich war zwischendurch die einzige Neuro-PJlerin und trotzdem hat das Teaching lückenlos auch nur für mich stattgefunden und ich habe es als ideale Examensvorbereitung empfunden. - Während meines Tertials hat der DGN-Kongress stattgefunden und meine Teilnahme wurde von Seiten der Klinik gefördert. Das war ein super spannendes und lehrreiches Wochenende! - Fester Rotationsplan: man rotiert auf die Normalstation, auf die Epileptologie (eine Video-EEG-Monitoring-Station, gibt es nicht an vielen Kliniken), die geriatrische Normalstation, die Stroke Unit und die Notaufnahme. Wahlweise kann man auch auf die Intensivstation, die Poliklinik, die Funktionsdiagnostik oder die verschiedenen Spezialambulanzen. - Blutabnahmedienst: Auf den Stationen gibt es einen studentisch besetzten Blutabnahmedienst, so dass man als PJlerin entlastet wird und bei allen Visiten etc. in der Regel mitmachen kann. Es kommt natürlich trotzdem vor, dass Blutabnahmen nicht klappen oder während des Tages Viggo anfallen, das ist aber wahrscheinlich nicht unvermeidbar in Deutschland und gehört halt auch dazu. - Jeden Morgen findet eine Frühbesprechung statt, in der die CT- und MRT-Bilder der Patient*innen besprochen werden. Hierbei kann man gut seine Patientenvorstellung üben. Durch die vielen verschiedenen Befunde, schult man außerdem sein Auge. - Eigene Patientenbetreuung und Patientenvorstellung in der Visite ist explizit gewünscht und auch jederzeit möglich. Es ist sicherlich auch abhängig von dem Stationsarzt bzw. der Stationsärztin bei der man gerade ist, generell klappt es aber ziemlich gut und man wird gut an das ärztliche Arbeiten rangeführt. Man kann dann auch den Entlassbrief schreiben, der dann assistenz- und oberärztlich korrigiert wird. - Dienste mitmachen ist jederzeit möglich und alle freuen sich, wenn man interessiert ist. - In der Notaufnahme kann man Patient*innen selbstständig aufnehmen, ist dabei aber immer gut supervidiert. Im UKA als Maximalversorger und zerebrovaskuläres Zentrum sieht man außerdem spannende Notfälle. Kontra: - Verglichen mit anderen Tertialen war ich etwas länger dort (auch öfter mal bis 17:00). Das ist aber auch eine individuelle Entscheidung gewesen. Wenn man pünktlich oder auch früher geht, findet das niemand schlimm. Auf der Notaufnahme kann man sich seine Arbeitszeit selbstständig einteilen und zum Beispiel gut Nächte oder Spätdienste machen. Man kann dort auch mal 12-Stunden-Dienste mitmachen und dafür andere Tage freinehmen. Fand ich sehr angenehm. Alles in allem war es ein sehr lehrreiches Tertial, das Team ist sehr nett, sie sind um ihre PJler*innen bemüht und die PJ-Organisation funktioniert sehr gut. Große Empfehlung!

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