PJ-Tertial-Bericht am St. Josef-Krankenhaus Wien

Allgemeinchirurgie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station Alle chirurgischen Stationen, außer Intensiv · 11/2023 – 01/2024

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
800

Erfahrungsbericht

In Summe bin ich sehr glücklich mit meiner ersten PJ-Station im St.Joseph KH. Die Ärzt*innen sind ausnahmslos nett! Am Ende des Tertials ist es mir wirklich schwer gefallen, dass Team zu verlassen. Wirklich kennenlernen wird man die Ärzte vor allem beim Operieren im OP, wo sehr häufig PJ-ler benötigt werden, auch als oft als erste Assistenz. Zum Nähen bekommt man auch die Möglichkeit wenn man einfach nett nachfragt. Außerdem kann man in den Ambulanzen am Vormittag auch viel Helfen (Nähte ziehen, Wundversorgung, Untersuchungen, Dokumentieren etc.). Auf Station hat man nicht so viel mit den Assistenzärzten und OAs zu tun, denn man ist vor allem mit den Turnusärzten (Ärzte im ersten Jahr in Ö.) im Ärztebüro und regelt die Aufnahmen und kann bei Stationsarbeit helfen. Man hat durch die großzügigen „rechtlichen Freigaben" auf Meona auch die Möglichkeit selbst Medikation und Rezepte einzugeben und lernt hier die administrativen Dinge schnell. Für mich im ersten Tertial sehr hilfreich gewesen. Auf Visite kann man auch manchmal mit, es geht sich aber nicht immer aus wenn schon morgens viele Aufnahmen da sind bzw. ist das sehr abhängig von der derzeitigen Besetzung der PJler und Turnusärzte. Selbststudiumszeit ist vertraglich eingeplant, jedoch tageweise zu nehmen (je 30min). Fortbildungen gab es leider nicht. Ab 13:00 sind für den OP OP-Studenten eingeteilt, sodass man regelmäßig zwischen 13 und 14 Uhr nach Hause gehen kann. Für 4 Euro kann man in den Speisesaal Mittagessen bestellen. Auf Station gibt es jede Woche für alle Obst und eine Kaffeemaschine, die man mitbenutzen darf (sollte aber selbst auch mal Bohnen mitbringen). Das Verhältnis zur Pflege war auch immer gut. Auch wenn man nicht so eng mit ihnen zusammen gearbeitet hat. Die OP-Pflege war auch total nett und ich hab mich immer wohlgefühlt und man wurde nie zurecht gewiesen, wenn man sich einfach gewissenhaft eingewaschen und dem OP angemessen verhalten hat. So stellt man sich die Atmosphere ja eigentlich auch vor, meiner Meinung nach. Für 2 Monate war meine Lernkurve hier zum Anfang des PJs super. Da es keine Notaufnahme gibt wiederholen sich die meisten Krankheitsbilder dann doch nach einer Weile. Durch den frühen Dienstschluss hat man aber die Gelegenheit die Stadt auch viel zu sehen und dass ist mehr als empfehlenswert! Wer also Lust hat auf ein nettes PJ mit sicher mehr Selbständigkeit als in D und das in einer wundervollen Stadt, ist hier sicher richtig! Wer fachliche Herausforderungen sucht, sollte den Aufenthalt vielleicht nicht zu lang wählen.

Bewerbung

Mind. 2 Jahre vorher. Bei der Vinzenz-Gruppe bei Frau Grotowski. Es ist sehr schwierig in Wien einen PJ-Platz für ausländische Studierende zu bekommen. Entweder sehr früh dran sein oder es über persönliche Kontakte probieren,

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