PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Humboldt-Klinikum

Gynäkologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Gynäkologie · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

3.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 6
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Ich habe erst 8 Wochen Geburtshilfe dann 8 Wochen Gynäkologie gemacht. Ich hatte dieses Krankenhaus ausgesucht, weil es relativ gute Bewertungen auf PJ-Ranking hatte und hatte fast eine Stunde Anfahrt. Insgesamt eine dumme Idee: die Betreuung könnte schlechter nicht sein. Man lernt natürlich trotzdem was, weil man 4 Monate in der Praxis ist, aber sehr ineffizient und Spaß macht es auch nicht. Es ist nun eine sehr freundliche neue Ärztin auf der Geburtshilfe, aber die habe ich leider verpasst. Contra: - Die ersten zwei Monate wurden wir eigentlich gänzlich ignoriert; in dem sehr kleinen Team hat sich trotzdem keiner unsere Namen gemerkt und wir wurden "Hanni und Nanni" genannt. - Teils cholerische Chirurgen, die ihre Emotionen und Ungeduld manchmal nicht ganz beherrschen. - Hohe Personalfluktuation (wer kann, geht), keine Einarbeitung für niemanden, daher viele latent überforderte und genervte Einsteiger - Sehr schlechte Stimmung auf Oberarzt-Ebene - Assistenzärzte werden nicht gut ausgebildet und sind frustriert. Pro: - Manchmal ist so starker Personalmangel, dass man richtig im Op eingebunden wird, das macht Spaß. - Im allgemeinen Chaos habe ich mir oft selbst Aufgaben zugeteilt (muss man machen, sonst sitzt man den ganzen Tag in der Ecke). - Reinickendorfer Patienten sind nett. - Hebammen sind nach ein paar Monaten auch manchmal nett (naja, manche.) - Sehr internationales Team: 3 deutsch-Muttersprachler, ansonsten ein wilder Mix der Akzente, irgendwie ganz lustig, obwohl es manchmal zu Missverständnissen (insb. mit älteren Patientinnen) führt. - Exzentrischer und witziger Chefarzt, dem das Chaos zwar egal ist, der dafür aber wenigstens (als Einziger?) die gute Laune nicht verliert. Wenn man mit dem mit-operieren kann, wird's ein guter Tag. - Gynäkologie ist mein Lieblingsfach und Geburtshilfe ist einfach magisch, egal wie unangenehm die Umgebung. Kurz: mach es nicht. Und wenn doch, bereite dich drauf vor, dich um dich selbst kümmern zu müssen.

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