PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Jena
Neurologie
Jena, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station B430,B440,Stroke
·
09/2023 – 12/2023
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Ich war anfangs skeptisch im UKJ anzufangen, da ich in Jena studiert habe und die Ausbildung häufig als schlecht organisiert empfand. Die Neurologie ist da jedoch völlig anders. Gleich ab dem ersten Tag wird man voll im Team eingespannt. Man bekommt eigene Patienten, die man mit regelmäßiger Rücksprache mit den ärztlichen Kollegen, selbständig von Aufnahme bis Entlassung betreut. Die Ärzte sind alle sehr engagiert und möchten einem etwas beibringen. Ein paar Blutentnahmen und Flexülen fallen natürlich auch an, aber es hält sich in Grenzen. Einmal die Woche gibt es einen guten PJ Unterricht zu verschiedenen neurologischen Themen, zudem gibt es regelmäßige interne Fortbildungen an den man teilnehmen kann.
Außerdem bekommt man einen Assistenzarzt als Mentor/in zugeteilt. Mit diesen führt man dann mehrere mentoring Gespräche über Ziele, Stärken, Schwächen, was gut und was schlecht läuft. Diese haben mit extrem geholfen mich einzufinden, zu verstehen was von mir erwartet wird und mich in vielen Bereichen zu verbessern.
Es gibt feste Rotationen für PJler, die alle Stationen und wenn man will auch ITS und ZNA beinhalten.
Studientage kann man nach Rücksprache sehr flexibel nehmen oder auch mal sammeln.
Der tägliche Alltag beginnt um 8 Uhr auf Station mit der Übergabe durch den Nachtdienst. Danach wird die biste vorbereitet, und Blut/Flexülen abgearbeitet. Gegen 9 Uhr beginnt dann die Visite. Diese ist 1x die Woche als Oberarztvisite und alle 2 Wochen als Chefvisite. Eine Ausnahme bildet die Stroke Unit, dort findet täglich eine OA-Visite statt. Im Anschluss kümmert man sich um seine Patienten, um neue Aufnahmen, schreibt Briefe, macht Lumbalpunktionen, meldet Untersuchungen an etc. In der Regel wird pünktlich gemeinsam zum Mittagessen gegangen, was für PJler kostenlos ist. Danach gibt es eine Röntgendemo und ggf. Fortbildungen.
Am Nachmittag wird der Rest abgearbeitet und Neuaufnahmen werden dem OA vorgestellt und mit ihm zusammen nachuntersucht.
Man kann für gewöhnlich recht pünktlich gehen.
Insgesamt kann ich ein Tertial in der Neuro Jena absolut empfehlen. Es macht großen Spaß, das Team ist super nett, hilfsbereit und lehrinteressiert. Auch die Stimmung im Team intern ist großartig. So macht auch die Zusammenarbeit mit der Pflege und den Arzthelferinnen viel Spaß.
Man kann wirklich eine ganze Menge dazulernen in angenehmer Atmosphäre.
Bewerbung
PJ-Portal. Häufig recht schnell weg.
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