PJ-Tertial-Bericht am Oekumenisches Hainich Klinikum

Psychiatrie

Muehlhausen/Thueringen, Deutschland · 8 Wochen · Station A2 (Akutaufnahme), A1 (Affektive Störungen), Haus 13 (qualifizierter Entzug illegale Drogen), Haus 4 (Akut- und Psychosestation für Frauen) · 09/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
150€ pro Woche
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ich habe sehr viel aus diesem Tertial mitgenommen und konnte mein Wahlfach gut kennenlernen. Das ÖHK ist eine große neurologisch/psychiatrische Fachklinik und bestehlt aus einem weitläufigen Gelände mit vielen Villen, die die Stationen sind. Es gibt dort eigentlich alles an Krankheitsbildern, was die Psychiatrie zu bieten hat. Begonnen habe ich in der Abteilung für affektive Störungen, die auch die Aufnahmestation betreute. Dort konnte man erstmal lernen, wie man eine psychiatrische Aufnahme macht und was da alles dazu gehört. Auf der Station A1 war ich bei Visiten, Gruppen und Einzelgesprächen dabei, habe EKGs ausgewertet und was eben sonst noch so anfiel. Es war ein angenehmer Start mit wirklich netten Ärzten, Schwestern und Therapeuten. Danach bin ich für 1 Woche in der Neuro gewesen. Das hatte ich mir so gewünscht. Es gibt eine Stroke Unit und eine neurologische Normalstation. Die Ärzte dort hatten ziemlich viel zu tun, aber haben trotzdem noch etwas Zeit dafür gefunden mir etwas beizubringen, z.B. neurologische Untersuchung und Lumbalpunktion. Mein nächster größerer Abschnitt war die Suchtmedizin. Ich war im Haus 13, wo qualifizierte Entzugsbehandlung für Menschen mit Abhängigkeit von illegalen Drogen gemacht wird. Das Haus wird von einem Oberarzt betreut, der auch sehr nett ist und man kann von ihm auch einiges lernen. Auch der Psychologe dort hat mich immer gern an seinen Gesprächen und Gruppen teilnehmen lassen. Rückblickend hatte ich hier eine etwas passivere Position, allerdings habe ich auch nicht um mehr oder andere Aufgaben gebeten. Ich habe auch hier viele Aufnahmen gemacht. Das Pflegepersonal und alle anderen Mitarbeiter waren auch im Haus 13 super nett. Anschließend war ich für 1 Woche in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Haus 11. Das war mal etwas ganz anderes als bei den Erwachsenen und hat mir viel Freude gemacht. Von der Ärztin dort habe ich noch ein paar Tipps für Umgang mit und Untersuchung von Kindern bekommen können. Es war auch möglich, in den Therapeutengesprächen dabei zu sein. Meine letzte und längste Station war das Haus 4. Es ist das Akut- und Psychosehaus für Frauen und hat einen geschützen und einen offenen Bereich. Dort konnte ich mich zunehmend einbringen und habe mit der Zeit auch mehr Aufgaben übernommen. Hier waren die Tätigkeitsbereiche: Aufnahmen, Visiten, EKGs, Einzelgespräche, Gruppe und auch organisatorische Aufgaben. Auch hier kann ich über das Personal nur gutes sagen. Alle waren angenehme Kollegen. Die Ärztin und die Psychologen waren sehr aufgeschlossen mir gegenüber und ich hatte das Gefühl, dass sie mir etwas beibringen wollten. Noch ein paar allgemeine Dinge zum ÖHK: Essen bekommen PJ'ler gratis (Vollverpflegung, 3 Mahlzeiten am Tag, beim Mittag mit Vorsuppe und Dessert). Man kann auf dem Gelände kostenfrei wohnen (habe ich nicht gebraucht, kann wenig dazu sagen). Man bekommt 100€ pro Monat zusätzlich, wenn man das nicht nutzt. Die Aufwandsentschädigung beträgt 150€ pro Woche. Es gibt regelmäßig Fortbildungen, die man besuchen kann und soll (Mittwoch 14-15:30 Uhr). Fazit: Ich kann es Psychiatrie-Interessierten nur empfehlen!

Bewerbung

Übers PJ-Portal Ansprechpartnerin in der Personalabteilung: Frau Rogge

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