PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Virchow

Unfallchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 13, 14, 16, 17 · 10/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Mein halbes Tertial hier war erträglich aber nicht gut. Wenn man ansonsten in Berlin keinen Platz krieg (war bei mir der Fall) & man unbedingt hier sein will kriegt man es schon rum aber ansonsten würd ich es wirklich nicht empfehlen. Man war viel beschäftigt mit PJ-Aufgaben (Blut abnehmen etc, Botengänge, Verbandswechsel, Hakenhalten), hat aber nicht wirklich viel gelernt: Ich habe (trotz großem chirurgischen Interesse & einem Vortertial in einem chirurgischen Fach) kein einziges Mal genäht! & ich finde das sagt schon vieles aus... außerdem gibt es dafür nicht mal Bezahlung. Dadurch dass die Stations-/Assistenzärztinnen & -ärzte wirklich alle sehr nett & hilfsbereit sind war es meist echt nett auf Station. Diese sind allerdings auch meist sehr überarbeitet, dass oft keine Zeit für Erklärungen & Lehre bleibt, sondern die Aufgabe der PJler eher im "zuarbeiten" besteht (z.b. eben Blutentnahmen, Untersuchungen anmelden, alle Verbände öffnen bevor ein echter Arzt zum draufschauen kommt etc). Bei Manchen durfte man aber auch mehr machen, z.B. Fixateur des Beckens unter Anleitung selbstständig entfernen. Manche haben sich schon sehr bemüht einem was zu zeigen, aber oft hat die Zeit gefehlt ob des großen Stress. Meine Motivation war anfangs groß, man muss aber auch sagen, dass mein Interesse an der Unfallchirurgie selbst sich aber in Grenzen hält & ich deshalb auch irgendwann nicht mehr so enthusiastisch war. Lowlight war, dass man im OP von den Oberärzten teilweise leider echt blöd behandelt wird, z.B. keine Antwort nachdem man sich mehrmals vorgestellt hat & nur respektlose Kommentare wenn man die Haken nicht richtig hält. War oft echt unangenehm & manchmal bin ich echt mit nem unguten Gefühl heim. Was aber echt toll war & eine der besten Erfahrungen, war einen 24 Stunden Dienst mitzulaufen! Hier hat man quasi eine 1:1 Betreuung durch den Dienstarzt, ist viel in der Notaufnahme, sieht Schockräume, kann wirklich helfen, z.b. durch alleinige PostOP Untersuchungen oder Betreuung von einfacheren Patienten in der Notaufnahme, Verbände machen usw. Das hat wirklich Spaß gemacht & der Kontakt zu den netten (Assistenz-)Ärzten war hier toll.

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