PJ-Tertial-Bericht am Robert-Bosch-Krankenhaus

Innere

Stuttgart, Deutschland · 8 Wochen · Station Hämatologie, ZNA, Nephrologie und Kardiologie · 09/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
400 €-144€ Wohnheim + Jobticket (49€ Ticket)

Erfahrungsbericht

Das Ansehen des PJlers am RBK ist sehr hoch. Hier wird man nicht als billige Arbeitskraft gesehen, sondern das RBK erfüllt seinen Lehrauftrag besser als so manches Universitätsklinikum. Der Unterricht ist das Beste! Die jungen Oberärzte holen die Studenten ab und begeistern für ihr Fachgebiet. Montags: Radiologie, Anästhesie und Herzchirurgie Dienstags: Chirurgie, Differenzialdiagnose Mittwochs: Sono Kurs, Onkologische Visite, EKG-Kurs Donnerstags: Notfallmedizin, Pneumologie und Klinische Visite. Zusätzlich wird 2x/Jahr eine M3 Prüfungssimulation durchgeführt. Über 2 Tage geben sich die Oberärzte größte Mühe das M3 nachzustellen. Am 1. Tag bekommt man einen Patienten und schreibt eine Anamnese, am 2. Tag wird man von 2 Prüfern sehr realitätsnah mit EKGs und Röntgenbildern geprüft. Um das M3 mache ich mir jetzt keine Sorgen mehr und fühle mich gut vorbereitet. Ein typischer Arbeitstag beginnt in der Regel um 8 Uhr und endet zwischen 14 bis 17 Uhr. Bis 15 Uhr gibt es einen Blutabnahmedienst, danach freuen sich die Assistenzärzte, wenn man 1-2 Blutabnahmen übernimmt und revengieren sich mit Teaching. Wenn nichts los war, haben mich die Ärzte oft fürher nach Hause geschickt, wenn es andererseits z.B. in der Notaufnahme Reanimationen oder Platzwunden zum Nähen gab bin ich gerne länger geblieben. Besonders positiv ist mir dieInteraktion mit der Pflege aufgefallen. Mittagessen ist jeden Tag kostenlos möglich, Salat, Hauptgericht, Dessert und Softdrink. Geheimtipps: - Nephro war für mich die beste Station! Es gab viel Zeit für Unterricht, eine gute Atomosphäre und nahbare Assistenz-, und Oberärzte. Auch die Chefarztvisite ist eher locker und macht Spaß! Angst dumme Fragen zu stellen hat man hier nicht. Hier konnte ich zum ersten Mal eine Pleura- und Aszitespunktion durchführen und es hat prima geklappt! Bei Nierenbiopsien und der Dialyse durfte ich immer mit. - ZNA: Ganz tolles Teaching, viel praktische Arbeit, viel Nähen, CPR, Intubation. In der 2. Woche durfte ich eigene Patienten unter Supervision betreut und dokumentiert. Ich habe lieber einmal mehr nachgefragt als zu wenig und mir kam viel Geduld und Wertschätzung der Oberärzte entgegen trotz voller Notaufnahme. - Kardio: Mit TriClips, MitraClips, TriClips etc. ist die Kardio fitter als manches Uniklinikum, absolutes Understatement und ausgezeichnete Ausbildungsstätte für Kardio-Begeisterte. - Forschung: Das RBK bietet für Ärzte Möglichkeiten zur Habilitation und Forschungsfreistellung. Tolle Möglichkeit ohne Uniklinik-Ellenbogen in einer fördernden und kollegialen Umgebung.
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