PJ-Tertial-Bericht am St. Theresien-Krankenhaus Nuernberg

Gynäkologie

Nuernberg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP + B3 + KRS · 09/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Alles in allem hat das Tertial schon gepasst. Ob ich mich retrospektiv nochmal für die Klinikgröße entscheiden würde, wenn ich mir noch nicht 100% sicher wäre Gyn zu machen, weiß ich nicht. Team ist nett! Ist ein stark operatives Fach, dessen sollte man sich bewusst sein :D PRO: - super super nettes OP Team!!!! (Riesen großer Plus Punkt, hat die Zeit dort wirklich schön gemacht und war deswegen gerne und viel im OP) - Essen gibts täglich (KRS/ Station) - Unterricht in Erlangen 2x die Woche und meist auch wirklich informativ und sinnvoll den mitzunehmen! - je nach Operateur darf man manchmal als 1. Assistenz mit an den Tisch, selten HSK selber machen, "wenn nicht zu viel los ist im OP-Plan" auch mal die Hautnaht machen - kleines Team + nette Atmosphäre, niedrige Hierarchien zu OA/OÄ was es echt angenehm macht!!!! - viele nette Hebammen und Schwestern auf Station, Kontakt zu den meisten war auch sehr lieb und wertschätzend zu uns PJlern - wird sich eigentlich fast immer bedankt für BEs, PVKs, Nierensonos,... - Vorstellungen in TUKO sind gewünscht und eig. auch ne gute Abwechslung - Rotation ins MVZ, Uro, Strahlenmedizin, Mammographie möglich und sollte man auch mind. kurz mitnehmen! - immer mal wieder ist man bei den Belegärzten am Tisch mit eingeteilt. - wenn es OP technisch möglich ist, darf man meist zum PJ Unterricht nach Erlangen fahren - 24h-Dienste kann man mitmachen und hat dann ebenfalls den nächsten Tag frei (ist i.d.R. nicht super viel los im Dienst) - Studientage 1x alle 2 Wochen, können aber frei genommen werden! Damit hab ich kaum Fehltage von mir nehmen müssen CONTRA: - nicht das gesamte Spektrum der Gyn (klar bei der Größe der Klinik!) - kaum Unterschied zwischen den Tätigkeiten als Famulant und PJler! - Um bei Geburten dabei sein zu dürfen muss man wirklich Glück haben, nicht alle Hebammen nehmen einen mit/ ist es gewünscht dass man mit geht - leider kaum Teaching + Lehre (wenn man mal Fragen hat, werden die aber beantwortet) - vorbereitet fürs Examen fühl ich mich nicht wirklich gut - Wenns stressig wird, merkt man es leider schnell - Entschuldigt wird sich aber im Nachhinein eigentlich immer! :) - sehr wenige Gyn-Untersuchungen möglich gewesen (Einarbeitung zweier neuer AÄ in dem Zeitraum); kaum Fetometrien machen können (2x in 4 Monaten) - schlechte Organisation seitens der Klinik (erst nach 1 Woche Kleidung bekommen, nach 3 Tagen den Vertrag, alles sehr chaotisch - angeblich wegen Urlaubszeit) - ab 14 Uhr wird's sehr ruhig, v.a. wenn keine OPs mehr sind. Dann ists tendenziell etwas langweilig, früher gehen darf man nicht - Briefe kann man manchmal vorschreiben, aber man darf nichts eigenständig weiterleiten an OÄ zur Korrektur, Feedback gibts manchmal - bei > 1 PJler/ Famulant werden die Aufgaben für uns sehr wenig, alleine ists etwas besser. FAZIT: Ist man sich mit Gyn sicher und möchte später viel und schnell selber machen/ möchte ein eher entspanntes Tertial ist das TKH gut. Nettes Team, recht persönlich. Hätte mir etwas mehr Teaching gewünscht und manchmal etwas mehr machen zu dürfen als "nur" Famulanten-Jobs.

Bewerbung

-> PJ Portal (schreibt dennoch eine Mail vorab ans Sekretariat, dass alle Bescheid wissen, dass jemand kommt, falls es in der Personalabteilung verloren geht.)
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