PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Graubuenden
Innere
Chur, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station 8, 9, 10, ZNA, Poliklinik, Wochenklinik, kardiologische Rehabilitation
·
05/2023 – 08/2023
Veröffentlicht am
1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1000
- Gebühren
- 350-400
Erfahrungsbericht
Pro:
-sehr freundlicher Umgang untereinander
-flache Hierarchien (praktisch alle Oberärzte und Leitenden Ärzte per Du, auch MANCHE Chefärzte)
-Sehr enge oberärztliche Betreuung, alle Patienten werden meist mehrfach besprochen
-die Neurologie gehört zur Inneren Medizin incl Stroke Unit (super Pluspunkt) -> insgesamt hat man ein sehr breites Spektrum und nicht nur eine Auswahl an Fächern der Inneren Medizin: die Allgemeine Innere Medizin ist bettenführend, alle Abteilungen (Kardio, Angio, Gastro, Hämat/Onko) sind konsiliarisch tätig, bestellen aber elektive Patienten selbst ein. -> das System ist etwas anders als in den allermeisten Kliniken in Deutschland.
-hohe Verantwortung insbesondere in der Notaufnahme und z.T. der Wochenklinikstation mit eigener Patientenbetreuung incl. ALLER ärztlicher Aufgaben unter Supervision eines Oberarztes -> enormes Learning.
-Klinik funktioniert von der Verwaltung/Struktur her ausgesprochen gut
-fester Dienstplan
-Zusatzdienste beim Blutspendedienst, die extra vergütet werden (bis zu +200 Franken/Monat), nach Schulung, man kommt ein bisschen rum im Kanton - kann man nur empfehlen
-enormer Freizeitwert in Chur und Graubünden
Con:
-auf Station: dadurch, dass die Patienten meist mehrfach mit den Oberärzten oder LÄ besprochen werden, auch interdisziplinär bei Visiten mit z.B. der Kardiologie, Gastroenterologie (etwas weniger), Hämatologie/Onkologie (sehr stark), trifft man sehr selten, außer in der Notaufnahme, wirklich eigene Entscheidungen als AA bzgl. Therapie. Dem Patienten kommt das sehr zu Gute und die Therapie ist dadurch besser -> allerdings ein nicht unwesentlicher Kontrast zu Deutschland -> ergo man lernt den Umgang mit viel Verantwortung noch nicht so sehr von den AÄ, mit denen man sehr eng zusammenarbeitet, und hat die Verantwortung später als Arzt in Deutschland dann sehr schnell, ohne sie vorher mal so "gesehen" zu haben.
Bewerbung
1,5-2 Jahre, Frau Cajochen
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