PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Kinder/Jugendpsych.

Rostock, Deutschland · 8 Wochen · Station 1 · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Ich habe mich für das Tertial an der KJPP beworben, nachdem ich bereits in einer 4-wöchigen Famulatur auf Station 2 positive Erfahrungen sammeln konnte. Mein Wahltertial in der Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychosomatik war eine sehr positive Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann. Ich hatte die Möglichkeit viel zu lernen, meine Fertigkeiten zu verbessern und durch Wertschätzung an Selbstvertrauen zu gewinnen. Das Team aus Ärzten, Psychotherapeuten, Pflege, Sozialarbeitern und Lehrern der Klinikschule tauscht sich auf Augenhöhe untereinander aus und es gibt eine vernünftige Fehlerkultur. Ich wurde schnell an ärztliche Tätigkeiten herangeführt und konnte stets nachfragen, wenn ich mich unsicher gefühlt habe. Dazu zählten unter anderem: Aufnahmegespräche mit Eltern und Patienten, Aufnahmeuntersuchung mit neurologischem Schwerpunkt, Erheben des psychopathologischen Befundes, Vorstellung von Patienten bei der Visite und Teambesprechung (quasi Visite ohne Patienten), Auswertung von EKGs und EEGs, Schreiben von Arztbriefen, Teilnahme an und später Leiten von Therapiegruppen (z.B. SKT) gemeinsam mit Psychotherapeuten, Teilnahme an Gesprächsrunden mit Jugendamt etc. bei besonders Komplexen Fällen, Teilnahem an Familienrichterlichen Anhörungen von Patienten mit Beschluss zur geschlossenen Unterbringung gegen ihren Willen, Einzelgespräche mit Patienten, Blutentnahmen, Legen von IV-Zugängen, chirurgische Wundversorgung bei NSSV. Ich konnte an so gut wie allen Tagen pünktlich gehen, oft auch vor 16:00, wenn nichts mehr zu tun war. Wenn es absehbar länger wurde haben die Ärzte immer gefragt, ob es in Ordnung für mich ist dazubleiben und es nicht als selbstverständlich angesehen. Auch das "Herausarbeiten" von Fehltagen war in Absprache mit dem Oberarzt möglich. Ich möchte auch betonen, dass ich mich als nicht binäre Person dort sehr wohl gefühlt habe. Die Mitarbeiter sind sensibilisiert für den Umgang mit trans* Personen und auch wenn manche sich etwas schwer tun hatte ich grundsätzlich immer das Gefühl, dass ich so angenommen werde wie ich bin und auf meine Bedürfnisse (z.B. geschlechtsneutrale Anrede) Rücksicht genommen wird. Mein Fazit: Wer sich für den Fachbereich interessiert kann in der KJPP eine angenehme Lernerfahrung machen!

Bewerbung

Über das PJ-Portal. Habe mich aber noch mal per Mail bei dem PJ-Verantwortlichen gemeldet, da dieser von der Uni keine Info bekommen hat.

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