PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Luebeck

HNO

Luebeck, Deutschland · 8 Wochen · Station 17 und 28 · 03/2023 – 08/2023

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Die HNO des UKSH Lübeck besteht aus einem sehr netten Team und die Arbeit hat richtig Spaß gemacht. Dadurch, dass wir mehrere PJler waren, sind wir jede Woche zwischen Station, Ambulanz und OP rotiert. Station: Die Stationsarbeit besteht aus der morgendlichen Visite, die im ärztlichen Untersuchungszimmer stattfindet und in der Regel bis mittags geht. Hier werden zuerst die Entlassungen abgearbeitet und man führt mit der Pflege & Stationsarzt viele Wundversorgungen, Tracheostomawechsel und -pflege, Brachypflege sowie HNO-Untersuchungen durch. Nebenbei kümmern sich die PJler um die "schweren" Blutentnahmen, die die Pflege nicht geschafft hat und legen neue pVKs. Nach der Visite werden Briefe geschrieben, post-OP-Visiten gemacht und viel Organisatorisches abgearbeitet. Nach ein paar Briefen bin ich am Nachmittag öfters in die Ambulanz gegangen und habe geschaut, ob ich dort noch etwas spannendes mitnehmen kann. Ambulanz: Es gibt 5 Untersuchungsräume + 1 Sonoraum. Vorzugsweise sucht man sich für den Tag eine Kabine aus und begleitet den Arzt bei der täglichen Arbeit. Hierbei kann man je nach Arzt die Patienten auch eigenständig anamnestizieren und untersuchen. Eigene Fragen wurden immer beantwortet und Patientenfälle gemeinsam besprochen, auch wenn es meistens nur sehr kurz war, da die nächsten Patienten bereits lange warteten. Je nach Besetzung kann man (oft am Nachmittag) in einer freien Kabine selbständig Patienten untersuchen und behandeln. Die Teilnahme an den speziellen Sprechstunden, wie der Allergie-, Schlaf-, Tumor- und Implantatsprechstunde lohnt sich sehr! OP: Als PJler ist man regelmäßig im OP eingeteilt und es gibt 1 PJ-Telefon, auf dem man dann angerufen wird. Meistens ist man 1. oder 2. Assistenz und darf mit der Zeit eigenständig Drainagen anlegen sowie zunähen. Die Stimmung ist eigentlich immer sehr angenehm gewesen. Generell ist die Arbeitsbelastung in der Abteilung leider sehr hoch. Dadurch waren die Ärzte selber gestresst und hatten wenig Zeit einem etwas zu erklären. Der PJ-Unterricht konnte nur selten stattfinden. Es hängt eine Liste mit Themen und den dazugehörigen Assistenzärzten aus. Hier muss man die Ärzte eigenständig anfragen, wann sie denn Zeit für den Unterricht haben. Meistens war es leider so, dass ein Nachmittagstermin vereinbart worden ist, dieser jedoch ausfiel, da noch so viel zu tun war. Dennoch sind die Ärzte sehr freundlich und haben sich sogar noch nach ihrem 22-Stunden-Dienst am frühen Morgen dazu bereiterklärt, uns etwas zu lehren! Das Team macht keine Mittagspausen, sodass man sich meistens mit den anderen PJlern zum Essen verabredet und einigen Ärzten die warmen Mahlzeiten aus der Mensa mitbringt. Der eigene Feierabend war in der Regel um 16:30 Uhr, aber man konnte auch problemlos früher gehen, wenn man noch Termine hatte. Leider gibt es offfiziell keine Studientage. Dennoch ist es möglich - unter Absprache mit der PJ-Beautragten - an einem Dienst bis in den Abend teilzunehmen und sich somit einen freien Tag zu erarbeiten. Für das PJ kann ich diese Abteilung nur empfehlen. Unfassbar tolles Team, man kann viel machen und wird wertgeschätzt!

Bewerbung

Die Bewerbung läuft über das PJ-Tertial.

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