PJ-Tertial-Bericht am Martin-Luther-Krankenhaus

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastro, Kardio · 06/2023 – 10/2023

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Für den Pflichtteil Innere am MLK gewesen. Wenn ihr vor allem chirurgisch interessiert seid ist das hier die richtige Wahl. All-in-all ist es hier sehr entspannt, der Personalschlüssel ist verhältnismäßig gut und die Pflege nimmt idR alles an BEs und Flexülen ab. Bei entsprechender Motivation kann man auf den allgemein Inneren Stationen noch bei der Dokumentation oder den Briefen mithelfen ansonsten kann man hier nach der Visite (sehr lang...Innere halt) auch zügig abhauen. In der Kardiologie ist es auch entspannt, hier muss man eigentlich nur die elektiven aufnahmen (Herzkatheter, eKV) übernehmen und damit ist der Tag auch schon geschafft. Wenn man Lust hat kann man immer ins HKL, da wird einem auch viel erklärt, wenn man Interesse hat. Besonders gut war die 3-wöchige Rotation in die Diagnostik. Hier bekommt man unter kompetenter Anleitung eine ausführliche Einarbeitung ins Sono-Abdomen. Man kann dann am Tag ca. 8 Patienten vorschallen und dann mit Feedback die Befunde mit den Oberärzt/innen abgleichen. Sehr instruktiv, gute Didaktik, bin sehr dankbar dafür. Ansonsten kann man hier auch regelmäßig Pleura und Aszites punktieren. Für alle die Chirurg/innen werden wollen ist das hier die richtige Adresse. Man bekommt einen guten Einblick, alle kümmern sich, Sono-Abdomen ist an Bord und man kann seine orientierende internistische Untersuchung vor dem M3 nochmal auffrischen. Gleichzeitig kann man aber immer zeitig gehen und musste sich nicht stressen. Für meine Ansprüche an dieses Tertial war es perfekt. Wer allerdings große Innere-Medizin sehen will sollte vielleicht woanders schauen. Das gesamte Team ist sehr nett und hilfsbereit. Pflegende und Ärzt/innen arbeiten gut zusammen. Als PJ wird man hier freundlich aufgenommen. Leider gibt es keine Aufwandsentschädigung und der Zuschuss zum Mittagessen reicht meistens nicht, wodurch man hier ein bisschen draufzahlen muss. Für Berlin aber alles im Rahmen. Ansonsten gibt es einen Studientag pro Woche den man flexibel nehmen kann, sammeln ist nicht möglich.

Bewerbung

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