PJ-Tertial-Bericht am Martin-Luther-Krankenhaus

Gynäkologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Geburtshilfe, Gynäkologie, Brustzentrum · 03/2023 – 07/2023

Veröffentlicht am

4.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 5
Unterricht 4
Betreuung 6
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Mein Wahltertial war das schlimmste Tertia meines PJs, vor Allem wegen des Chefs und allgemeinen Arbeitsklimas im Kollegium sowie der Umgang mit den PJs. Geht da nicht hin!!! Erstmal Allgemeines: Die ersten Wochen hatte ich weder Spind noch Schlüssel zum Arztzimmer. Keine Vergütung. Das Mittagessen darf höchstens 5,50€ kosten, es gab allerdings meistens 1-2 Mittagessen, auf die man hätte draufzahlen müssen. 1 PJ-Telefon für 3 PJs. Dienste (15.30-8.30) nicht vergütet, nur Ausgleichsfrei am nächsten Tag. Rotation über Gynäkologie, Geburtshilfe, Brustzentrum, die Bereich bewerte ich einzelnd: Gynäkologie war einfach Horror. Beginn 7.45 mit der Morgenrunde, die vom Chef (oder fall abwesend der Ltd. OÄ) vor allem dazu genutzt wurde, einzelne Assistenzärzt*innen mit allen Mitteln (z.B. grammatikalische Unklarheiten, Haargummi bzw. Kasackauswahl oder vermeintlichen Lücken der Allgemeinbildung) vor allen bloßzustellen. Wir PJs waren davon wohl nur ausgenommen, weil uns niemand als echte Menschen wahrgenommen hat. Danach gab es theoretisch viele Bereiche zum anschauen: OP (als Endometriose- und Tumorzentrum auch spannende Sachen!), Stationsarbeit, ambulanter OP, Ambulanz. Allerdings gab es keine Ansprechpersonen oder Einarbeitung, für fast alles musste ich aggressiv auf Leute zugehen und niemand hat sich die Mühe gemacht uns für interessante Fälle dazuzuholen o.ä.. Ende nach 16:00 nach genauso schlimmer Nachmittagsbesprechung. Geburtshilfe: Ebenfalls besagte Morgenrunde und Nachmittagsbesprechung. Überforderte weil nicht eingearbeitete Assistent*innen, die selbst kaum Ahnung haben geschweige denn eine*n PJ betreuen konnten. Wurde dann zum Abschlussuntersuchungen machen geschickt. Habe 3 Geburten gesehen, 2 davon in den Diensten (die Hebammen schließen Studis meist von den Geburten aus). Brustzentrum: Eigentlich alle ganz nett, aber hart überarbeitet. Ich habe dann eigene Sprechstundenpatientinnen bekommen und war viel im OP, habe auch selbst Stanzen gemacht usw. Eigentlich sehr cool, manchmal blöd, wenn man's regelmäßig kaum zur Mittagspause schafft. Ich durfte/musste mehrmals Patientinnen bei der TuKo vorstellen. Hier habe ich insgesamt einiges gelernt und mich auch gewertschätzt gefühlt. Könnte noch mehr schreiben aber ist eigentlich sinnlos, weil: Leute lasst die Finger davon!!! Wirklich!

Bewerbung

PJ-Portal relativ spontan. Die Gyn-Plätze in Berlin sind sehr beliebt. Rückblickend hätte ich es eher in einer anderen Stadt als an diesem KH gemacht.

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