PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Greifswald

Dermatologie

Greifswald, Deutschland · 8 Wochen · Station Station, Poliklinik, OP · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 Euro + 70 Euro Essenspauschale

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Dermatologie war rundum gut. Man muss wissen, dass es die kleinste universitäre Dermatologie in DE ist. Das hat Vor- und Nachteile! :) I.d.R. fing der Tag um 7.25 Uhr an mit der Frühbesprechung. (Wenige) Blutabnahmen mussten vorher erledigt werden, wobei es nicht schlimm ist, wenn man nicht alles schafft. Oft waren mehrere Famulanten etc. in der Dermatologie, sodass ich mein gesamtes Tertial die BEs und Flexülen am Morgen nur wenige Wochen machen musste. Montags und Donnerstags ist Oberarztvisite auf Station (zu meiner Zeit gab es keinen Chefarzt). An allen anderen Tagen haben die zwei Assistenzärztinnen auf Station die Visite alleine mit der Pflege und den Studenten gemacht. Ich war anfangs für circa 5 Wochen auf Station, danach konnte ich mir die Dauer und die Rotationen aussuchen. In der Poliklinik sind an jedem Tag verschiedene Sprechstunden (z.B. dienstags Psoriasis, mittwochs HIV etc.). Die Derma hat einen ambulanten Haut-OP, indem täglich (außer montags) operiert wird. Montags finden nämlich die Operationen in Narkose im ZOP-1 statt (z.B. für Spalthauttransplantationen bei Akne inversa, Ulcera etc., Sentinel-LK Biopsie, Varizen Stripping ...). Dienstag 14.30 Uhr ist außerdem die Tumorkonferenz zusammen mit der Radiologie, HNO, Strahlentherapie, Inneren C etc. Die Freizeit kommt nicht zu kurz, da man auf Station meist so zwischen 14.30-15.30 Uhr gehen darf. In einigen Fällen bin ich aber auch länger geblieben. In der Poliklinik geht die Sprechstunde meist nach 8. Uhr los. Heißt man schafft es vorher meist noch einen Kaffee in der Cafeteria zu trinken. Oft darf man in der Poliklinik wirklich (noch) früher, manchmal sogar nach dem Mittag nachhause gehen. Ich war zu meiner Zeit die einzige Pjlerin. Generell sind aber viele Studenten wegen ihrer Famulaturen da. Hier ein kleiner Überblick: Pro: -freundliches, kleines Team (Ärzte und Pflege) -besonders liebe und bemühte Assistenzärztinnen auf Station -freie Einteilung und Dauer der Rotationen (Station, OP, Poliklinik) -Fragen werden von allen gerne beantwortet -früher gehen bei privaten Terminen nach kurzem Fragen problemlos möglich -regelmäßiges Mittag essen gehen möglich -im Mai und Oktober waren wochenlang Blockpratika (ich durfte mit zu den Lehrvisiten und Vorträgen) -eigenständige Patientenaufnahme auf Station möglich -nach wenigen Wochen eigene Sprechstunde in der Poliklinik möglich -im OP 1. Assistenz möglich -1x/Monat Fortbildung zu Krankheitsbildern und deren Leitlinien Kontra: -keine Studientage -keine PJ Seminare, keine anderweitigen studentischen Lehrveranstaltungen -keine Prüfungssimulation/Abfragen oder Patientenvorstellung erfolgt -im OP kein operieren/nähen möglich (nur tupfen oder Haken halten) -bei interessanten/seltenen Fällen wurden die Studenten selten hinzugeholt -wegen Personalmangel sollten die Studierenden oft die ,,OP Aufnahmen" übernehmen (eigentlich nur Zettelkram/Bürokratisches)

Bewerbung

problemslos über das PJ Portal oder Frau Dr. Lutze (Oberärztin) möglich
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