PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Tuebingen

Nephrologie

Tuebingen, Deutschland · 8 Wochen · Station 75 · 08/2023 – 10/2023

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Meine lehrreichste Rotation während des PJs bisher, absolute Empfehlung! Arbeitsbeginn 8.00 Uhr: Blutentnahme und pVKs legen, evlt. Schon bei Neuaufnahmen Blut abnehmen und pVK legen. Ein Needle Team gibt es theoretisch, dies nimmt aber nicht regelmäßig und verlässlich Blut ab. Die Nephro und Endo teilen sich die Station und ich habe mich mit den anderen Studierenden aufgeteilt, dass jeder einen Teil erledigt, unabhängig von der Fachrichtung. 9.00 Uhr: Kurze Besprechung zur Bettenbelegung, danach Kurvenvisite und zwei Mal pro Woche Oberarztvisite mit dem leitenden Oberarzt. Man kann hierbei jederzeit Fragen stellen, die gerne beantwortet werden und sich einbringen und Ideen werden gerne gehört. Oft werden auch Dinge nachgeschaut, dass es nach dem aktuellen Forschungsstand läuft. Bei der Visite darf man die Visite dokumentieren, ist aber kein Muss. Hierbei bekommt man auch viel Feedback über das Geschriebene. Danach Aufnahme neuer Patient:innen, inklusive Anamnese und körperlicher Untersuchung. Dann kann man gleich einen Brief dazu anlegen, Medis eintragen und den Verlauf skizzieren. Um 12.30 ist nochmal eine Besprechung mit dem gesamten Team über den aktuellen Stand auf der Station und der Dialyse und Ambulanz. Danach geht man mit dem Team zusammen zum Mittagessen. Manchmal wird man gebeten, bei einer Nierenpunktion zu helfen, was immer um 13.30 Uhr stattfindet. Unkompliziert, meistens soll man nur die Haut etwas straffen, damit man optimale Voraussetzungen bei der Punktion schaffen kann. Danach weiter Stationsarbeit und Briefe schreiben, manchmal Sono Kontrollen, Blutentnahmen, Konsile anmelden etc. Um 16.00 Uhr darf man meistens auch schon gehen. Pro: - Sehr sehr freundliches Team - tolle Oberärzte, die sehr viel erklären und jede Menge Fragen stellen im Rahmen des Teaching —> dadurch großer Lerneffekt - Möglichkeit, kleine Fälle zu präsentieren und dafür immer Feedback erhalten - selbstständiges Arbeiten möglich - jederzeit die Möglichkeit, in die Dialyse oder Sono vorbeizuschauen Contra: - oft extrem viele Blutentnahmen, an manchen Tagen brauchte jeder einzelne auf der Station eine BE - teilweise wird man von der Pflege nahezu gedrängt, sofort innerhalb von 5 Minuten nach Aufnahme neuer Patient:innen die Blutentnahme zu erledigen. Diese sitzen dann aufgrund der Wartezeiten und Bettenbelegung aber noch 7 h auf dem Flut und warten auf ihr Bett.

Bewerbung

Habe es so auf dem Wunschzettel eingetragen Bei Doktorarbeit Vorteile
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