PJ-Tertial-Bericht am Triemlispital
Innere
Zuerich, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Allgemein, Kardiologie, Notfall
·
05/2023 – 09/2023
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- etwa 1.000
- Gebühren
- etwa 300 für das Wohnheim
Erfahrungsbericht
Meine Zeit im Triemli war anders als ich es erwartet hatte für die Schweiz. Bei den Berichten zuvor habe ich immer gedacht, dass sehr viel von einem gefordert wird, aber das Gegenteil war eher der Fall. Es war eher eine entspannte Zeit mit mäßigem Lernerfolg, trotzdem würde ich es wieder machen, einfach auch wegen der Freizeit und dem Wohnheimsleben. Ausserdem gibts keine Blutentnahmen und das ist ein riesige Entlastung. Natürlich müssen die Lebenserhaltungskosten der Schweiz mit in die Rechnung miteinbezogen werden.
Station:
Sehr antspannt, Visite ist um 9:15 Uhr, manchmal kommt man einfach kurz davor. Mittwochs und freitags (da auch mit Gipfeli und Kaffe) gibts immer eine Fortbildung um 8:30 Uhr, also muss man da schon früher da sein.
Man läuft immer mit auf Visite und bespricht jede:n Patient:in mit dem Assistenzarzt und anschliessend mit dem Oberarzt. Je nach Eigenmotivation wird mehr oder weniger erklärt, man muss schon aber bisschen dahinter sein. Danach fallen Aufgaben an wie MMS, Moca, für Berichte telefonieren, arterielle BGAs, Sonos, Aufnahmen mit Untersuchungen. Also nicht das Spannendste aber man kann immer zwischendurch nachlesen usw.
Notfall:
Notfallstation: (höher traigierte Fälle)
Der beste Bereich meiner Meinung nahc. Man hat seine eigene:n Patient:innen, die man betreut, aufnimmt, den Bericht schreibt und sich Gedanken über Diagnsotik usw. macht. Man bespricht immer mit einem Assistenzarzt oder Oberarzt anschliessend. Macht sehr sehr viel spass, teilweise auch Wochenende, Spät- und Nahctdienste, welche aber auch höher vergütet werden und man bekommt Kompensationstage.
Pro:
-keine Blutentnahmen
-viel Flexibilität
-viele Fortbildungen bzw. Journal Clubs (etwa mind. 4/Woche)
- viel Rotationsmöglichkeiten
- 2 freie Tage extra / Monat zusätzlich
- Wohnheimsleben macht super viel Spass. Zwar Plattenbau und man teilt sich mit 20 Leuten Küche und Badezimmer (1 Duschen, 4 Toiletten) aber super familiär. Gratis Personalfitness
- Zürich: tolle Stadt zum Sport machen, Essen gehen ist super teuer, Eis findet man bei Gilateria di Berna für 3,90 chf für 2 Kugeln
Contra:
- manchmal eintönige Arbeit, aber dann erinnert man sich daran, dass man nicht 50 Blutentnhamen machen muss und auf Visite entspannt mitgehen kann
- fordert schon einiges an Eigenmotivation
- Mittagessen teuer (etwa mind. 10 chf), aber es gibt too good to go für die Hälfte des Geldes
- Stadt teuer und viel Orga Aufwand mit Sim Karte, Anmeldung bei der Stadt (ab 90 Tagen Abreitsvertrag), Mobilität (da würde ich Schnupper Halbtax empfehlen)
Ich würde es trotzdem sehr empfehlen, das Tertial hat mir sehr viel Spass gemacht und die Stadt sowie das Land sind ideal für Wanderfans, Schwimmer:innen, Rennradfans, Kletterfans etc. Schweizerdeutsch muss man sich erst dran gewöhnen, aber macht Spass auch mal mit einem netten Grüezi die Patient:innen zu begrüssen.
Bewerbung
1-2 Jahre vorher. Hab damals glaub ich einfahc die Nummer vom Sekretariat im Internet gesucht, als "Unterassistent:in"
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