PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Visceralchirurgie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station M1a, Transplantationschirurgie · 07/2023 – 10/2023

Veröffentlicht am

2.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 5
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Ich habe die ersten 8 Wochen meines Tertials auf der viszeralchirurgischen Transplantationsstation M1a verbracht. Pro: - Pflege hier super nett!!! Sie helfen einem immer, sind nie sauer oder böse, geben einem ständig Kaffee und freuen sich immer einen zu sehen - Oberärzte sind nett (aber lassen einen wenig machen) - kleine Station daher wenig Blutentnahmen/Viggos und man lernt Patienten gut kennen - sehr guter PJ-Unterricht mitunter - kostenfreies Mittag, nahezu immer möglich - nicht zu viele Aufgaben aber immer kontinuierlich, nie Stress aber selten Langweilig - man kann viel in den Op, muss aber auch nicht Contra: - man darf bis auf BE, Viggo und Verbandswechsel quasi nichts selber machen - sehr viel Schreibtischaufgaben (Patientenakten sortieren, Blätter wegheften, Anträge ausfüllen, Telefonieren) - auf Station wird einem, je nachdem welcher Assistenzarzt da ist, wenig bis gar nichts erklärt (machen lieber alles selber) - im OP heißt es meist: Haken und Fresse halten - je nach Oberarzt im Op wird man teilweise für Herkunft und Studienort schikaniert (am besten überhören und ignorieren) - mitunter sehr lange Arbeitszeiten (teilweise bis 22 Uhr) ohne Freizeitausgleich dafür und jetzt das größte contra: - man wechselt nach 8 Wochen die Station. Hierbei kann man in das Deutsche Herzzentrum auf die Herzchirurgie versetzt werden. Dort gibt es ca. 150€ weniger Gehalt (wenn Fehltage dann noch weniger) und kein Kostenfreies Mittag. Wer also auf die 500€ angewiesen ist bekommt Probleme!! Zudem ist der Lerneffekt, gerade wenn man sich nicht besonders für Herzchirurgie interessiert sehr gering. Sehr positiv anzumerken ist allerdings, dass man am Wochenende früh auf Station Blut abnehmen und Visite mitlaufen kann (dauert ca. 1-2h) und dafür einen kompletten Tag unter der Woche frei bekommt. Allgemein war das PJ dennoch besser als zunächst erwartet, was aber hauptsächlich daran liegt, dass man aufgrund der vielen PJler nie alleine ist und quasi gemeinsam leidet, was es einem deutlich erträglicher macht. Würde ich nochmal an dieses Krankenhaus gehen? Kann ich nicht genau sagen, da ich wenig gelernt habe und und man hier häufig doch eher ausgenutzt wird

Bewerbung

PJ-Protal
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