PJ-Tertial-Bericht am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh

Chirurgie

Essen, Deutschland · 8 Wochen · Station 4.1, (4.2) · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
750
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das Tertial im St. Josef Krankenhaus war einfach rundum toll. Es hat mir sogar so gut gefallen, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, Chirurgin zu werden und im St. Josef anzufangen. <3 Vorteile: - hammer Team in jedem Bereich; respektvolles Miteinander im gesamten Haus - niedrige Hierarchien, Arbeiten auf Augenhöhe, familiäres Klima, gute Arbeitsatmosphäre - kleine, übersichtliche Stationen (= nicht endlos viele Blutentnahmen und Viggos), Patient*innen sind weniger anonym - es wird einem sehr viel Verantwortung geschenkt, wenn man Bock hat und motiviert ist - es können jederzeit Dienste mitgemacht werden, woraufhin man dann einen freien Tag bekommt - gute Prüfungsvorbereitung, vor allem in der Ambulanz - 749€ Gehalt (ich glaube so viel bekommt man sonst nirgendwo) - großer, neu renovierter PJler-Raum mit großer Terrasse, Bibliothek, Sofa und Sesseln, mehr als genug Spinden, Garderobe, PCs, Fernseher, anliegender Teeküche mit Kühlschrank etc (ihr werdet staunen, haben wir alle getan) Nachteil: - je nach Wohnort relativ langer Arbeitsweg (aus Holsterhausen/Rüttenscheid ca. 20 min), Auto auf jeden Fall von Vorteil! - leider keine Rotation in die plastische Chirurgie - das Teaching findet dienstag nachmittags im Elisabeth Krankenhaus statt (ca. 15 min mit dem Auto), manchmal langweilig (verpflichtend mit Anwesenheitsliste) Das St. Josef Krankenhaus ist ein kleines, aber feines Haus. Wer Bock hat, die Basics zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und im Team richtig anzukommen, der ist hier richtig. Ich war 6 Wochen in der UC, 5 Wochen in der AC, 2 Wochen in der Handchirurgie und 3 Wochen in der Notaufnahme eingeteilt. Arbeitszeit ist überall 7:00-15:30 Uhr, die Handchirurgie startet um 8. Der Rotationsplan ist fest, damit es keine Überschneidungen mit anderen PJlern gibt. Das war mir aber vollkommen recht so. Wir waren 2-4 PJler gleichzeitig im ganzen Haus (inklusive der Inneren). Man kommt in jeder Abteilung - wenn man möchte - sehr viel in den OP und es wird viel erklärt. Bei kleineren Eingriffen und Laparoskopien ist man auch gerne mal 1. Assistenz. Es ist allen wichtig, dass man eine gute Zeit hat und diese nicht nur absitzt, sowie einiges mitnimmt/sehen kann. Dementsprechend kann man meistens pünktlich gehen und hat eigentlich immer was zu tun. An manchen Tagen dauern OPs länger und dann wird es auch mal 5 oder 6 Uhr, war aber alles vollkommen okay, weil man sich wirklich nützlich und hilfreich fühlt. Die Dienste sind sehr wertvoll, weil man dort die chirurgische Notaufnahme mit dem/der Diensthabenden alleine rockt, Patient*innen quasi allein betreut und dadurch sehr viel lernt. Am allerbesten hat mir jedoch das Team gefallen. Vor allem in der UC und AC hab ich mich so wohl gefühlt und war wirklich traurig, als das Tertial vorbei war. Der Umgang miteinander ist einfach sehr respektvoll, freundschaftlich und ganz anders, als ich es aus anderen Chirurgien kenne. Besonders cool fand ich es auch, dass der Frauenanteil in allen chirurgischen Abteilungen sehr hoch ist, was man ja auch nicht unbedingt so kennt. Ein riesen Dankeschön nochmal an alle, die dazu beigetragen haben, dass es so viel Bock gemacht hat <3

Bewerbung

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