PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Harzkliniken

Allgemeinchirurgie

Goslar, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemein-/Viszeral- und Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie, Anästhesie · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
555,95

Erfahrungsbericht

Am Anfang wird man gefragt, ob man in alle drei chirurgischen Abteilungen rotieren möchte (Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und Allgemein-/Viszeralchirurgie) oder nur in eine Abteilung. Die Organisation war anfangs gut. Man hat am ersten Tag gleich ein eigenes Telefon, E-Mail und Orbis/Meona-Zugang erhalten, einen Termin beim Betriebsarzt, sowie einen Zugang am Wäscheautomat. Im Verlauf hat sich aber leider gezeigt, dass der Kontakt mit der Personalabteilung sehr schwierig ist und nur über E-Mail möglich ist und dass der PJ-Unterricht sehr irregulär stattfindet. Der geplante Unterricht ist für alle PJ-Studierenden aus allen Bereichen gleich. Geplant sind: montags: Sono-Kurs mittwochs: einstündiges PJ-Seminar (Wechsel aus allen Fachbereichen) dienstags und donnerstags: Intensiv-Lehrvisite donnerstags: einstündiges allgemeinchirurgisches PJ-Seminar Leider wussten die Dozierenden oftmals nichts von dem Unterricht, man musste zum Teil den Raum selbst organisieren und die Dozierenden stetig erinnern. Meistens hat nur das PJ-Seminar am Mittwoch stattgefunden. Aber wenn der Unterricht stattgefunden hat, war er gut, interaktiv, teils mit Fallbesprechungen. PJ-Studierende werden wenn überhaupt nur auf stetiges Nachfragen angeleitet. Als Antwort auf inhaltliche Nachfragen soll man sich auf Amboss oder Lehrbüchern einlesen. Von der Pflege auf Station und in der Notaufnahme und den OTAs wird man vor allem als lästig empfunden, weil man viele ärztliche Aufgaben nicht übernehmen kann (keine Medikamente anordnen, Rezepte unterschreiben, Behandlungsentscheidungen treffen, Erfahrung im OP) und nicht genügend angeleitet wurde. Allgemein- und Viszeralchirurgie (Beginn 7:10): Man wird vom Chefarzt entweder auf Station, in der Notaufnahme, Holding/Sprechstunde oder im OP eingeteilt. Die Blutentnahmen übernimmt vor allem die Pflege (nur wenn eine Blutentnahme schwer ist, wird man als PJ-Student dazu gerufen). PJler übernehmen das Vigo-Legen. Meiner Meinung nach lernt man hier am meisten im OP. In der Notaufnahme gibt es meistens sehr wenige Patienten. Auf Station dokumentiert man die Visite, schreibt den ein oder anderen Brief, macht Botengänge und andere Hilfsarbeiten. Man betreut auf Station keine eigenen Patienten. In der Holding/Sprechstunde sitzt man bei OP-Aufklärungen oder Untersuchungen nur daneben . Unfallchirurgie (Beginn 7:30): PJler teilen sich selbst ein. Entweder auf Station (dazu gehört auch der OP) oder in die Notaufnahme. Auf Station übernehmen die PJler das Blutabnehmen und Vigo-Legen. Man bespricht mit den Stations-Ärzten die Laborergebnisse, Röntgen-Aufnahmen und die Patienten, betreut aber keine eigenen. Im OP wird einem viel erklärt. In der Notaufnahme nimmt man eigene Patienten auf, erhebt Anamnese, körperliche Untersuchung, stellt den Patienten dem Arzt vor und bespricht das weitere Vorgehen. Eine 2- wöchige Fremdrotation möglich und in der Anästhesie sehr empfehlenswert. Unterkunft: In einer 3er-WG entweder nahe der Innenstadt, nahe des Klinikums oder in Clausthal-Zellerfeld. Je nach dem, wo gerade Platz ist. Die WG teilt man sich in der Regel mit PJlern oder Hospitanten. Die WGs sind modern und mit dem Nötigsten eingerichtet.

Bewerbung

Goslar ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen, deshalb Platzvergabe über das PJ-Portal

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