PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Humangenetik

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Institut für Humangenetik · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich war für mein erstes Tertial im Institut für Humangenetik und hatte dort einen sehr angenehmen Start ins PJ! Man ist vor allem in der Beratung eingebunden, kann dort immer mitgehen und zuschauen, Anamnese und Familienanamnese erheben, bei der Untersuchung unterstützen, Blutentnahmen und Aufklärungen machen, Briefe schreiben und Befunde berichten. Einmal die Woche ist eine eigene PJ-Beratung eingeplant, die man vorbereitet und unter Aufsicht führt. Ansonsten kann man manchmal mit ins Herzzentrum in die kardiogenetische Sprechstunde gehen oder zu Konsilen. Außerdem findet wöchentlich ein Journal Club mit dem ING am Helmholtz statt, in dem verschiedene Themen vorgestellt werden. Bei mir war es auch erwünscht, dass man als PJ-Student*in ebenfalls einen kurzen Vortrag hält. Der Einstieg war für mich etwas überfordernd, da man schnell mit Aufgaben betreut wird, in die man eventuell erstmal reinfinden muss, bis sich eine gewisse Routine entwickelt. Die Assistenzärztinnen haben aber stets geholfen, Fragen beantwortet und sich sehr viel Mühe bei der Betreuung gegeben. Allgemein waren alle Mitarbeiter*innen im Institut ausnahmslos freundlich und hilfsbereit! Zusätzlich zur Beratung gibt es auch noch die Abteilungen Molekulargenetik und Zytogenetik, allerdings muss man sich selbst aktiv darum kümmern, wenn man dort etwas sehen möchte. Ansonsten hatte ich in der Beratung viel zu tun, was aber eventuell auch an der Situation als einzige PJ-Studentin und knapper Personalbesetzung lag (gegen Ende meines Tertials wurde es etwas entspannter und neue Ärzt*innen werden eingestellt). Einerseits ist man dadurch sehr gut eingebunden in den Alltag, was super ist und das selbständige Arbeiten fordert und fördert, andererseits war der Arbeitsaufwand entsprechend hoch. Dennoch war es fast immer möglich, nach Absprache auch mal früher zu gehen oder später zu kommen. Insgesamt habe ich viel gelernt und in guter Atmosphäre arbeiten können. Alles in allem kann ich das PJ hier auf jeden Fall empfehlen, wenn man mal eine Alternative zum klassischen Klinikalltag sehen möchte und sich für die Genetik interessiert!
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