PJ-Tertial-Bericht am St. Joseph-Krankenhaus

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 21 - Infektiologie / Notaufnahme / Endoskopie · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Die Zuteilung auf die Stationen erfolgt durch die Personalabteilung, grundsätzlich gibt es einen dreiwöchigen Aufenthalt in der Notaufnahme und eine Funktionswoche in der man zwischen Endoskopie / Intensivstation / Dialyse wählen kann. Eine Rotation in andere internistische Abteilungen ist nicht eingeplant, aber durch Tauschen untereinander durchaus möglich. Ich war auf der Station 21, Infektiologie eingesetzt. Der Tag beginnt dort um 08:00 Uhr, um 08:15 Uhr fand eine kurze Bettenbesprechung mit dem Pflegepersonal statt. Davor/Danach waren die Blutentnahmen zu erledigen (i.d.R. etwas zwischen 5 und 10, mal mehr mal weniger ;-)), was aber in der Regel zu zweit bis spätestens 09:00 Uhr geschafft war. Danach fand die Visite statt (Dienstag/Donnerstag mit dem Chefarzt), in der man durchaus auf sein Wissen geprüft wurde, aber auch regelhaft Lehre stattfand. Alles in einem wertschätzenden Setting. Nach der Visite wurden die notwendigen Arbeiten erledigt (Befunde sichten oder anfordern, Anordnungen machen, Diagnostik planen, Punktionen durchführen etc.) und es fand die Mittagsbesprechung statt. Hier wurden die wichtigsten Fälle diskutiert, teilweise gab es einen Journal-Club oder eine M&M-Konferenz. Danach fand regelmäßig das Mittagessen mit dem ganzen Team statt. Man erhält Essensmarken, die i.d.R. für das normale Mittagessen reichen. Nimmt man einen Salat muss man teilweise schon mal zwei Marken investieren. Nach dem Mittagessen fand Montag/Mittwoch/Freitag die Röntgen-Demo statt. Montags und alle zwei Wochen Mittwochs gab es eine Fortbildung, die zum Großteil auch stattgefunden haben. Es ist der infektiologischen Abteilung - aber auch allen anderen Abteilungen wichtig - Wissen zu vermitteln. Ich habe eigene Patient*innen betreuen dürfen, Punktionen durchführen dürfen und jederzeit das Ultraschallgerät benutzen können, wenn ich es wollte. Dafür war das "Eintreiben" von Befunden oder mal eine CD zum Einlesen zu bringen in einem sehr erträglichen Rahmen und es gehört halt auch einfach zum Berufsbild dazu. Thematischer Schwerpunkt der Infektiologie sind HIV-assoziierte Erkrankungen, Tuberkulose, aber auch viele andere spannende Erkrankungen wie Malaria, Dengue-Fieber etc. Das ärztliche und pflegerische Team ist wirklich sehr freundlich und an einer tollen Zusammenarbeit interessiert. In der Regel kann man gegen 16:30 Uhr (manchmal früher, manchmal später) gehen. In meiner Funktionswoche war ich in der Endoskopie eingesetzt, hier kann man bei den Untersuchungen zuschauen und bekommt vieles erklärt. Allerdings ist es jeden Tag das gleiche, vllt. sollte man die Woche etwas aufteilen. Die Wochen in der Notaufnahme waren ebenfalls sehr gut. Man schaut sich viele Patienten zuerst an, darf diese vorschallen und geht die Patient*innen dann gemeinsam mit den Ärzten nochmal durch. Gelegentlich kommt auch der Chefarzt vorbei und lässt sich Patient*innen vorstellen und bespricht mit Euch die Fälle. Man kann auf jeden Fall vieles mitnehmen! Zusammengefasst - und ich glaube das haben alle PJs so gesehen - ist das Klima zwischen Personal und PJs echt super! Man kann vieles lernen und mitnehmen, egal in welcher Abteilung man ist - vorausgesetzt man bringt sich ein und engagiert sich. Ich kann das SJK auf jeden Fall sehr empfehlen und danke den Ärzt*innen für eine angenehme und lehrreiche Zeit.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt wie üblich über das PJ-Portal.
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