PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Aarau

Pädiatrie

Aarau, Schweiz · 8 Wochen · Station Notfall, allgemein Pädiatrisch, Onkologie, Neonatologie · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1500€ + Zuschläge für Wochenende und Spätdienst
Gebühren
etwa 500€ für das Zimmer

Erfahrungsbericht

Ich habe meine Zeit im Kinderspital KSA sehr genossen. Den größtenteils meiner Zeit war ich auf dem Notfall (ansonsten 2 Wochen auf Station und 1 Woche Neonatologie) und habe so sehr gut Anamnesen bei Kinder zu erheben und sie zu untersuchen, Rezepte supervisiert auszustellen. Man sieht viele Krankheitsbilder und wenn man Lust am lernen hat, kann man viel mitnehmen. Zusätzlich zum Notfall gibt es eine allgemein Pädiatrische Station, eine Station mit onkologischem Schwerpunkt, eine Neonatologie und ein Ambulatorium (mit z.b. Kinderkardiologie, Neuropädiatrie, Gastro, Pneumo etc.). In der Woche gibt es immer eine Radiologie Schulung für Studenten, 2x Ärztliche Weiterbildungen und meist ein Studentenunterricht. Im Haus sind meist 2 UHUs und 2 Blockstudenten (sowas wie Famulaten). Auf Station arbeitet man etwa von 8-17Uhr, darf aber wenn nichts mehr zu tun ist auch mal eher gehen. Auf dem Notfall gibt es Frühdienst (8-17Uhr) und Spätdienst (12:30-22:30). Als UHU bekommt man immer einen OA als Ansprechpartner, sodass man auch bei Problemen immer jemanden ansprechen kann. Das Essen in der Mensa ist von sehr guter Qualität aber auch etwas teuer, Menüs so 10-15CHF und dann noch Buffet wo ich so 8-12CHF bezahlt habe. Mit dem Gehalt was man bekommt, kann man sich das aber gut auch mal leisten. Ansonsten sind überall Mikrowellen ;) Pro: - Man ist als PJler/Unterassitent (UHU) gern gesehenes Mitglied im Team. - Es gibt super viele Weiterbildungsmöglichkeiten über Fortbildungen, Onlineschulungen und Schockraumsimulationen - Man kann in unterschiedliche Spezialsettings schauen und auch mal in die Sprechstunden mitgehen - Vor allem auf dem Notfall kann man Patienten der Kategorie 4&5 größtenteils selbstständig betreuen (mit Unterstützung von AA und OA) - Im Vergleich zu Deutschland habe die Ärzte meist etwas mehr Zeit für einen - Man muss keine Blutentnahmen machen (kann aber wenn man möchte der Pflege helfen) - Man wird bezahlt etwa 1500€ im Monat plus Zuschläge - Man hat pro Monat 2 Urlaubstage die nicht als Fehltage gerechnet werde - Es gibt immer Zeit um Mittag zu essen (etwa 30-60min) oder mal zwischendurch ein Kaffee zu trinken - Wenn man Interesse hat, darf man auch supervisiert gipsen und Wundnähte setzten Contra: - Man arbeitet etwa 45-55h Wochen und man wird auch am Wochenende eingeteilt Vielleicht noch ein bisschen zu Aarau. Es ist eine kleine Stadt direkt an der Aare in der man im Sommer auch super mal schwimmen gehen kann. Man braucht nach Basel oder Zürich nur etwa 45min mit dem Zug der auch alle 20min fährt. Ich empfehle sich am Einführungstag mit den UHUs der anderen Abteilungen kurz zu schliessen dann ist man auch schnell nicht mehr alleine unterwegs.

Bewerbung

Normalerweise melden sich die meisten Unterassitenten etwa 1-2 Jahre vorher an. Ich habe mich 2 Monate voher beworben und das hat super geklappt. Wenn du Lust hast einfach mal nachfragen, sie machen sicher was möglich.

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