PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Allgemeinchirurgie

Rostock, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 03/2023 – 07/2023

Veröffentlicht am

3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
250

Erfahrungsbericht

Pro: Teilnahme an vielfältigen OP's möglich, wenn man sich gut aufteilt; auch in der Notaufnahme+Poli, bei Oberärzt*innen in der Sprechstunde, Kolos/Gastros. Teilnahme an Organexplantation möglich. Eigenes Tablet für Visiteneinträge wird gestellt. Orga am ersten und letzten Tag super (Zugangskarte, Tablet, Zeugnis). Manchmal Kurvenvisite mit Stationärzt*in. Die Gefäßchirurg*innen erklären im OP viel und es herrscht eine angenehme Lernatmosphäre. Röntgenbesprechung täglich. Contra: wenig Lehre (2 Seminare insgesamt, im OP wird man abgefragt und da entsteht ein unangenehmes Klima), viel Braunülen + BE's, z.T. auch am Wochenende, respektloser Umgang vonseiten der Pflege (man darf selten in deren Aufenthaltsraum essen, wird nie mit Namen angeredet, wird ständig angemeckert, keine Wertschätzung), man muss häufig länger bleiben auch zu OP's, die erst noch nach der Übergabe beginnen. Oft sind Blockstudis früher als man selbst im OP und werden von den Oberärzt*innen direkt mitgenommen, dann ist kein Platz mehr am Tisch. Generell wird ein hoher Anspruch im OP an die Fachkenntnisse gesetzt (Anatomie, arterielle Versorgung der Organe, OP-Techniken, Embryologie) und an praktischen Fähigkeiten lernt man kaum etwas, habe nicht einmal genäht im ganzen Tertial oder eine Wunde selbst versorgt. Keine Fallbesprechung, keine Betreuung eigener Patient*innen. Stationsärzt*innen sind häufig nicht bereit, auch kurze Fragen zu Patient*innen zu beantworten in Ermangelung von Zeit. Visiteneinträge soll man selbst vornehmen, es erfolgt aber kein Teaching bezüglich Drainagen oder Sekreten, präoperativer Vorbereitung oder Indikationsstellung; die Visite ist sehr flott und man muss sich eigentlich abwechseln mit den Einträgen, weil man sonst nicht mitkommt. Auch die Ärzt*innen kennen bis zum Schluss nicht den Namen von einem, man ist einfach der "Student". PJ-Telefon muss auch mit in die Pause genommen werden für "super dringende Flexüle" oder spontan zu besetzende OPs. Man bekommt zum Abschluss ein Zeugnis. Man lernt gut, eigene Grenzen zu setzen.

Bewerbung

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