PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Landshut-Achdorf

Chirurgie

Landshut, Deutschland · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie · 05/2023 – 09/2023

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400€ (+ 238€ für die Wohnzuschuss)
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ich kann mich eigentlich nur meinen Vorrednern anschließen, was die gute Bewertung angeht. Da dort eigentlich schon alles wichtiges geschrieben wurde, wiederhole ich jetzt nicht alles, sondern gehe nur auf ein paar Highlights ein. Dr. Ganslmeier ist Leiter der Unfallchirurgie und hier steht wirklich das eine „A“ und das „L“ für 1A-Lehre, die er in seiner Abteilung macht. Besondere Highlights waren die zweimal täglich stattfindenden Röntgen-Besprechung, hier sollen PJler regelmäßig die Bilder befunden und Therapieoptionen erörtern, was zum aktiven Mitdenken aufgefordert hat, anstatt sich einfach nur stumpf berieseln zu lassen. Am Mittwoch und Dienstag findet immer die Chefvisite statt, in der die Studenten einen oder mehrere Patienten vorstellen sollen. Auch nahm sich der Chef während der Visite viel Zeit, um MRT, CT oder Röntgenbilder, Therapieoptionen und Untersuchungsmethoden im Dialog zu erklären oder zu zeigen, was mir persönlich geholfen hat das Fach besser zu verstehen. Auf Station gibt es zwei sehr liebe MFAs, die für die Blutentnahmen am Morgen verantwortlich sind, so dass man nur die am Nachmittag anfallenden BEs zusammen mit der gelegentlichen Vigo machen muss. In den OP kann man eigentlich immer, ist aber kein i.d.R. kein Muss, da die Abteilung die Auffassung vertritt, dass diese auch ohne PJler laufen muss. Wenn man am Tisch war, herrschte immer gute Stimmung und man konnte Fragen stellen ohne Angst haben zu müssen, als Depp dazu stehen. Auch durfte man oft zunähen oder mal eine Schraube setzen oder rausmachen. Insgesamt also sehr cool. Auch sehr lehrreich war meine Zeit in der Notaufnahme, hier konnte man am selbstständigsten Arbeiten, indem die Patienten anamnestizierte, untersuchte und sich dann einen Therapie- bzw. Diagnostikplan überlegt hat, den man dann dem diensthabenden Arzt vorstellte. Der Grad der Selbstständigkeit, mit dem man arbeiten durfte variierte jedoch abhängig davon mit wem man zusammenarbeitete. Auch konnte ich dort das Nähen von einfachen Schnittverletzungen üben, was ein persönliches Highlight für mich war. Auch konnte man immer in die Sprechstunde der Oberärzte gehen, die alle sehr nett sind und einem gerne was erklären. Die Assistenzärzte waren natürlich auch super nett und haben einem immer gerne was gezeigt oder geholfen, wenn man es Fragen gab. Insgesamt war meine Zeit auf der Unfallchirurgie also wirklich sehr schön. Zu der Viszeralchirurgie mache ich es ganz kurz, die Lehre ist hier leider mit einigen Ausnahmen (Dr. Egelseder und Dr. Dechantsreiter geben sich viel Mühe) fast nicht existent, man muss man aber alle BEs und Vigos machen, dankbar ist einem dafür keiner. Eine ruhige Kugel kann man hier aber schieben. Mein Rat ist daher, macht eure Zeit auf der Viszeral möglichst kurz und auf der Unfall möglichst lange.

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