PJ-Tertial-Bericht am Hopitaux universitaires de Geneve

Pädiatrie

Genf, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemeinstation (große und kleine Kinder), Notaufnahme · 03/2022 – 06/2022

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1000

Erfahrungsbericht

Gutes Tertial mit viel Arbeit/Anwesenheit in der Klinik. Man kann jeden Monat neu entscheiden, auf welche Station man möchte. Ich war auf der Allgemeinstation für größere Kinder und für Babys für je einen Monat. Aufgaben waren Kinde aufnehmen und untersuchen, Visite, Briefe und Verlauf schreiben. Auf der Notaufnahme war ich 2 Monate, das war super!! Aufgaben hier: allein Patienten anschauen, dann mit Ärzten Diagnostik und Therapie und ggf Aufnahme besprechen. Wundnaht, Gipsen, Lumbalpunktionen, Auswerten von EKG, Labor und Röntgenbildern, Rezepte erstellen, … Blutentnahmen und Flexülen ist Schwesternaufgabe, ich habe es trotzdem ab und an gemacht und die Schwestern gefragt. Man macht auch Schichten (Spät und Nachtschichten), je nachdem wie viele PJler da sind und worauf man Lust hat. Ca. Einmal im Monat macht man einen Tag Wochenenddienst auf der Wochenstation und untersucht Neugeborene und füllt den Akten aus. Das macht Spaß. Man bekommt dafür einen Tag in der Woche frei. Pro Monat hat man 2 Tage Urlaub, den kann man auch gesammelt nehmen. Pro: - Lehre : jeden Morgen ein Kurs für Assistenzärzte (bei denen auch PJler teilnehmen), zwischendrin immer wieder kleine Kurse nach dem Mittagessen, 1 mal pro Woche Fallbesprechung unter den PJlern, 1mal pro Woche fallbesprechung mit der ganzen Station. Und zwischendurch nimmt sich fast jeder Arzt/jede Ärztin Zeit, Dinge ausführlich zu erklären. - Klima: sehr nette, junge Ärzte und Ärztinnen, sehr guter Kontakt zur Pflege - Notaufnahme! - verschiedenste Subspezialisierungen der Pädiatrie, wo man mal für einen Monat reinschnuppern kann (Kardio, Infektio, Pulmo, Onko, … - Neo und ITS sind extra! (Laufen nicht über normale Pädiatrie) - Genf und die Schweiz: einfach wunderschön ! Kontra: - auf Station teils langweilig und lahm, alles wird 3 mal wiederholt und aufgeschrieben, teilweise hat man als PJler nicht so viel zu tun und muss trotzdem bis 18:30 bleiben. - Freizeit: Da bleibt nicht so viel übrig, wenn man jeden Tag bis 18:30 in der Klinik ist, deshalb am besten im Sommer gehen, dann kann man den Abend noch nutzen. Die Wochenenden waren aber super!! Manchmal kann man auch früher gehen, wenn nichts mehr los ist, oder man geht halt einfach, ist aber nicht gern gesehen! - kompliziere Orga Orga: Ziemlich umständlich mit vielen Formularen im Voraus, Schweizer Bankkonto muss sein, Versicherungskram, … Wohnen: ist schwierig und sau teuer. Die Klinik stellt keine Wohnungen. Bewerbt euch frühzeitig, wenn ihr ins Wohnheim wollt! Wohnungen und WGs findet man sonst in Facebook-Gruppen oder auf la carte des colloques. Man kann auch in Frankreich wohnen und mit Bus/Bahn oder Fahrrad ist man innerhalb von 20-30 Minuten in der Stadt/Klinik. Dort Über la carte des colloques oder Leboncoin suchen. In Genf bekommt man Über la Ciguë sehr günstige Wohnungen/WGs!! Französisch sollte man gut sprechen können! Genf und die Schweiz bzw. Frankreich in der Ecke ist toll! Viele Freizeitangebote- Wandern, Ski, Fahrrad, See - lohnt sich!

Bewerbung

Per Mail Stagiairesmedmaster3@hcuge.ch, ca. 9 Monate vorher, man kann dann eine Rangliste ausfüllen, in welche Stadt in der französischen Schweiz man gern hinmöchte (also auch wenn man Lausanne, Neuchâtel, … möchte, kann man sich hier bewerben) Achtung: guckt, ob eure Uni das PJ hier anerkennt (Düsseldorfer Liste gilt für die meisten Krankenhäuser nur für Innere und Chirurgie!)
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