PJ-Tertial-Bericht am Universitetshospital, Skejby

Hämatologie/Onkologie

Aarhus, Dänemark · 8 Wochen · Station Sengeafsnit 1 & 2 · 05/2023 – 07/2023

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe im Rahmen meines Innere-Tertials zwei Monate in der Onkologie in Aarhus verbracht (Hämatologie und Onkologie sind in Dänemark getrennt). Die Abteilung ist sehr groß und in vier Teams aufgeteilt, die relativ unabhängig voneinander arbeiten. Ich habe vier Wochen in Team D (Mamma, Kopf-Hals, Haut) und vier Wochen in Team A (ZNS, Uro, Gyn) verbracht. Es gibt zwei Stationen, auf denen onkologische Patient:innen behandelt werden, aber der Großteil der Arbeit findet in der Ambulanz statt, wo Patient:innen zur Erstvorstellung, Behandlungsplanung oder Kontrolle kommen. Man kann sich relativ frei entscheiden, wo man als Student mitgehen möchte. In der Onkologie sind viele Patienten so speziell, dass man als Student leider nicht so viel selber machen kann. Aber man kann, wenn man will, bei der Visite mal einen eigenen Patienten/eine eigene Patientin (unter Supervision eines Arztes/einer Ärztin) betreuen oder in der Sprechstunde ein Aufnahmegespräch führen und in der Patientenakte dokumentieren. Dänischkenntnisse sind hier auf jeden Fall von großem Vorteil. Ansonsten kann man in der Sprechstunde dabei sitzen und zuschauen. Es finden keine ausführlichen körperlichen Untersuchungen statt, da die Patient:innen bereits mit einer Diagnose überwiesen werden, in der Kopf-Hals-Sprechstunde darf man aber z.B. auch mal eine Laryngoskopie durchführen. Außerdem war ich einen Tag mit in der Strahlentherapie und einen Tag beim Palliativteam, was ich auch empfehlen kann. Ich hatte einen festen Ansprechpartner, der sich um alles Organisatorische gekümmert hat und sich regelmäßig erkundigt hat, wie es mir gefällt. Im Team waren alle super nett und interessiert an mir und ich konnte immer Fragen stellen. Und auch der Kontakt zur Pflege war hier extrem nett und angenehm. Die ersten vier Wochen waren noch einige dänische Studentinnen in der Abteilung, in der Zeit gab es zwei Mal die Woche Unterricht, für den die Studentinnen selbst etwas vorbereitet und dann vorgestellt haben. Bis zur Sommerferienzeit gab es außerdem ca. 1x die Woche Fortbildung für die ganze Abteilung. Ich hatte vorher schon den Wunsch, später in Dänemark zu arbeiten und möchte das jetzt auf jeden Fall immer noch. Die Arbeitsbedingungen sind einfach ein Traum. Die Stimmung im Team ist angenehm, es läuft viel mehr digital und pünktlich um 15:30 gehen alle nach Hause. Ich kann die Onkologie in Aarhus empfehlen, wenn man entweder überhaupt keine Lust auf Innere hat und sich eine entspannte Zeit machen will oder wenn man viel über Onkologie lernen möchte.

Bewerbung

Ich habe ca. ein halbes Jahr vorher eine Mail an die Abteilung geschickt und schnell eine Zusage erhalten. Ansprechpartner ist Nicolaj (christian.andreassen@rm.dk) (ja, Name und E-Mail-Adresse stimmen ;))

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