PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinik Innsbruck
Innere
Innsbruck, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station Nephrologie, Hämato-/Onkologie
·
05/2022 – 09/2022
Veröffentlicht am
1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 450€ (Erasmus-Stipendium)
- Gebühren
- -
Erfahrungsbericht
Zuerst einmal: es war eine super Entscheidung, ein PJ-Tertial im schönen Innsbruck zu verbringen. Die Uniklinik Innsbruck ist sehr PJler-freundlich, es ist gut organisiert, man bekommt einen eigenen Spind, Essen umsonst (gutes Essen!) und man hat eigentlich nie das Gefühl, ausgenutzt zu werden, weil man zusätzlich da ist und nicht unbedingt gebraucht wird. Dadurch lernt man vielleicht im Vergleich zu manchen Kliniken in Deutschland etwas weniger, ich durfte zum Beispiel keine eigenen Patienten betreuen, was ich schon etwas schade fand. Dafür ist die Arbeit sehr entspannt und man darf öfter auch mal früher gehen. Und ich würde trotzdem sagen, dass ich einiges gelernt habe. Ich war zuerst zwei Monate auf der Nephro und dann zwei Monate auf der Hämato-Onko, wovon ich einen Monat in der Ambulanz war. Man kann es sich nicht aussuchen, auf welche Station man kommt. Mit der Nephro hatte ich Glück, das Team war sehr nett (bis auf die eine Oberärztin...) und es gab auch noch andere PJler. Hier habe ich Aufnahmen gemacht, ab und zu Flexülen gelegt und Blut abgenommen (das macht aber auch die Pflege), Arztbriefe diktiert (das habe ich dort ganz gut gelernt), bei der Visite dokumentiert und wenn gerade nichts zu tun war konnte man mit zur Sono oder mal zur Dialyse. Danach war ich in der Hämato-Ambulanz. Dort hat es mir so mittel gut gefallen, ich saß dort schon auch relativ viel einfach nur daneben. Aber ich durfte schon auch öfter mal in einen eigenen Raum gehen und die Patienten erstmal alleine sehen, bevor dann jemand dazugekommen ist, das war auf jeden Fall lehrreich. Und ich durfte einige Knochenmarkpunktionen machen. Insgesamt haben sich auch dort alle sehr viel Mühe gegeben. Im vierten Monat war ich noch auf der Hämato-Onko-Privatstation. Da hat es mir eigentlich am besten gefallen. Der Chef ist super und erklärt sehr viel bei der Visiste. Und sonst habe ich die Aufnahmen gemacht, Zugänge gelegt, Briefe geschrieben, Untersuchungen angemeldet... Hier fand ich es nur etwas schade, dass ich die einzige PJlerin war. Alles in allem kann ich es sehr empfehlen, ein PJ-Tertial in Innsbruck zu machen! Bei Fragen schreibt mir gerne.
Bewerbung
Ich habe mich ca. 1,5 Jahre im Voraus beworben. Man kann dort nur über Erasmus hingehen, und immer nur am 1. des Monats anfangen (deswegen habe ich schon am 1. Mai angefangen und dementsprechend 2 Wochen länger gearbeitet - das war es mir aber wert).
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