PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Notaufnahme/Rettungsstelle, Hämatologie · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

2.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Man rotiert durch zwei Bereiche, diese werden am Anfang festgelegt und nur sehr ungern noch geändert. Ich war zuerst zwei Monate in der Rettungsstelle, danach zwei Monate in der Hämatologie. Vorab: es gibt kein Gehalt, es gibt am CBF allerdings Wertgutscheine die man zum Essen einlösen kann, das funktioniert auch ganz gut. Außerdem ist das CBF im Südwesten von Berlin, also ca eine Stunde von der Innenstadt entfernt. In der Rettungsstelle habe ich mich ausgesprochen wohl gefühlt, PJler arbeiten dort im Schichtdienst, und meistens sind genug Leute da alle Schichten zu füllen und so, wenn man will, noch flexibler/ mehr frei zu haben. Die spannendsten Sachen passieren in der Spätschicht (ca14:00-22:00), Frühschicht war die entspannteste 7:00-14:30 (zwischen: 11:00-19:30). Man kann hier sehr selbstständig arbeiten, oder sich an einen Assistenzarzt dranhängen: Die meisten von uns haben jeweils einen Assistenzarzt gehabt, welcher uns betreut hat. Für diesen hat man dann Patienten aufgenommen (Zugang, EKG, körperliche Untersuchung, Anamnese) und dem Assitenten übergeben. Nichtärztliche Aufgaben/Botengänge sind sehr selten. In der Hämatologie habe ich mich, trotz hohen Interesses am Fach gar nicht wphlgefühlt, daher die schlechten Noten. Ich habe anfangs hauptsächlich Blut abgenommen, davon nicht zu wenig ;). Nachdem ich mich darüber beschwert habe, konnte ich auch die Blutabnahme um 20min verschieben um am Tumorboard teilzunehmen, außerdem durfte ich Knochenmarkspunktionen selbstständig oder mit Unterstützung durchführen und Patienten aufnehmen, sowie deren Arztbriefe anlegen. Mein Ärger über diese Roatation kommt vorallem da her, dass ich menschlich mit dem Stationsarzt nicht überein gekommen bin (er war der Meinung ein PJ ist Blutabnahme Dienst und soll sonst keinen Ärger machen) und die Ärzte viele Aufgaben, die Sie selber nicht erledigen wollten an mich abgegeben haben. AM meisten habe ich mich aber geärgert, wenn ich schon alle Blutabnahmen, Knochenmarkspunktionen, Aufnahmen etc erledigt hatte und nicht gehen konnte sondern teilweise 3-5h nur rumgesessen habe "falls mal einer einen Zugang braucht". Allgemein habe ich gehört, dass Berliner Medizinstudierende sich von der Charite fernhalten, ich selbst würde das unterschreiben. Für mich hat sich dieses Tertial trotzdem gelohnt, ich habe in der Hämatologie viele fehltage genommen und mir in der Zeit die Stadt angeschaut.

Bewerbung

PJ-Prtal, keine Vorlaufzeit, immer Plätze frei

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