PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Neustadt am Ruebenberge

Chirurgie

Neustadt am Ruebenberge, Deutschland · 8 Wochen · Station 43,61,ZNA · 03/2023 – 07/2023

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
812

Erfahrungsbericht

Ich hatte mich für Neustadt aus rein praktischen Gründen entschieden. Zum einen wohne ich ganz in der Nähe, zum anderen habe ich hier auch bereits das Innere-Tertial absolviert, und auch mein Wahl-Tertial werde ich in Neustadt machen. Insgesamt bin ich mit sehr mäßigen Erwartungen in das PJ gegangen. Ich fand die Chirurgische Lehre in der Hochschule einfach nur schlecht und war mir sicher das auf keinen Fall Chirurg werde. Dementsprechend war mein eigentlicher Anspruch auch nur, so gut wie möglich durch das Tertial zu kommen, egal wie es wird... Das Neustädter Team hat es tatsächlich geschafft meine Sicht auf die Chirurgie grundlegend zu ändern. Ich hatte ein wahnsinnig tolles PJ, hatte unglaublich viel Spaß und habe darüber hinaus auch unglaublich viel gelernt. Aufgeteilt ist das Tertial in 6 Wochen Unfallchirurgie, 6 Wochen Allgemeinchirurgie und 4 Wochen Notaufnahme. Man kann neben normalen Tagdiensten auch Spätdienste machen oder an Feiertagen arbeiten, wenn man das möchte! Man bekommt ein eigenes DECT-Telefon, einen SAP-Zugang und auch ein PC ist jederzeit zugänglich. Der Dienst geht von 7.30 Uhr bis 16.00 ... Blöde Zeiten wenn man mit dem Zug fahren muss. Man lässt hier aber durchaus mit sich reden ;) Ich habe in der Unfallchirurgie begonnen. Wenn man Interesse hat, kann man neben den typischen 2. Assistenzen bei Endoprothetikeingriffen auch bei anderen Eingriffen assistieren. Allerdings kann man sich direkt von dem Gedanken verabschieden, dass man an die Hand genommen wird. Eigeninitiative und Interesse sind der Schlüssel wenn man hier Spaß haben möchte.. Da ich in meinem Tertial die einzige PJlerin war, hatte ich eine 1:1-Betrreuung durch einen der Oberärzte und habe dadurch viele Interessante Dinge sehen, machen und lernen können. Letztlich habe ich mich tatsächlich ein wenig in die UCH verliebt! Die 4 Wochen Notaufnahme waren ebenfalls mega lehrreich. Hier arbeitet man selbstständig aber supervidiert und lernt dadurch unglaublich viel. Über die körperliche Untersuchung und Anamnese, Beurteilung von Röntgenbildern, eFast, Nähen und Wundversorgung war alles dabei. Meine letzten 6 Wochen habe ich in der ACH verbracht. Das Team hier ist einzigartig. Man wird eigentlich immer von einem der Assistenten betreut, oder direkt von einem der Oberärzte. Man steht regelmäßig auch ohne entsprechende Eigeninitiative auf dem OP-Plan und wird von den Oberärzten auch regelmäßig als 1. Assistenz eingeplant. Alle sind sehr bestrebt, dass man viel lernt und viel mitnimmt. Insgesamt kann ich sagen, dass ich mich hier sehr wertgeschätzt und super integriert gefühlt habe.

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