PJ-Tertial-Bericht am Agnes-Karll-Krankenhaus

Innere

Laatzen, Deutschland · 8 Wochen · Station Intensivstation 10i, Notaufnahme, Normalstationen · 03/2023 – 06/2023

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
812
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein tolles Tertial in einem familiären Haus mit freundlichem Team! Hier wird man als PJler ernst genommen, top angeleitet und von Anfang an eingebunden. Dazu gehört auch, dass man mit Zugangs-/ Kleidungskarte, SAP-Zugang und eigenem DECT-Telefon ausgestattet wird. Vom Chefarzt über die Oberärzte bis zu den Assistenzärzten wird man vom ganzen Team rasch aufgenommen. Fragen können jederzeit gestellt werden und Lehre und Anleitung erfolgen durch alle, mit denen man zusammenarbeitet. Engagement und rasche Integration ins Team werden dabei sehr geschätzt. Grundsätzlich ist durch das kleine Haus (maximal 4 PJler gleichzeitig in der Inneren) eine Rotationseinteilung nicht vorgegeben, sondern kann selbstständig in Absprache mit den anderen PJlern festgelegt werden. Man beginnt immer auf Normalstation - insgesamt 4 Stationen mit insgesamt etwas über 50 Betten - jede Station wird von einem Assistenzarzt wechselnd im Tagdienst betreut - keine Trennung nach Fachgebieten Auf der Normalstation war ich dann auf eigenen Wunsch nur in der ersten Woche. Neben Blutentnahmen und Venenzugängen steht hier die Betreuung eigener Patienten(-zimmer) und selbstständiger Ultraschall ganz vorne (nur TEEs und TTEs erfolgen in der Funktionsabteilung durch eine MTA und Oberärzte, Abdomensonos etc. werden ganz selbstverständlich auf Station gemacht, dadurch kann man viel selber schallen. Auch orientierende TTEs macht man nebenbei auf Station). Auch Pleura- und Aszitespunktionen sind hier möglich. Den Rest der Zeit habe ich zu etwa gleichen Anteilen in der Notaufnahme und auf der medizinischen Intensivstation (10i) verbracht. Das war nach ultrakurzer Absprache mit den zuständigen Oberärzten (mit denen man sofort per Du war) problemlos möglich..... In der Notaufnahme geht man morgens eine Stunde lang auf die Normalstationen, um beim Blutabnehmen und Zugänge legen zu unterstützen. Nach der Frühbesprechung/ Röntgen-Demo ist man dann ab etwa 9 Uhr fest in der Notaufnahme. Hier kann man nach kurzer Einarbeitung selbstständig Patienten aufnehmen, diesen Zugänge legen und Blut abnehmen, Anamnese und Untersuchung durchführen, Ultraschall machen, den Arztbrief schreiben und in Rücksprache das restliche Procedere übernehmen und organisieren (Bildgebung anmelden, Medikation verabreichen und ansetzen, stationäre Aufnahme veranlassen, Aufklärungen machen etc.). Dabei ist durch einen ständig anwesenden - super freundlichen und lieben - Oberarzt sowie an den meisten Tagen auch einen Assistenzarzt jederzeit eine Betreuung und Rücksprache gesichert. Auch etwa Aszitespunktionen und Magensonden sind hier möglich. Auch auf der Intensivstation gibt es fest einen Oberarzt, der einen super aufnimmt, viel erklärt und machen lässt. Nach der Übergabe um 7.30 Uhr stehen hier Visite, Verlaufsdokumentation, Eingriffe und Notfallversorgung (Rea-Team fürs Haus, instabile Patienten aus dem Haus und Aufnahme intensivpflichtiger Patienten vom Rettungsdienst) auf dem Programm. Daneben können Arterien, ZVKs und Thoraxdrainagen (Seldingertechnik) selber gelegt werden. Auch Ultraschall steht täglich auf dem Programm. In allen Abteilungen war um etwa 16 Uhr Schluss, bei Notfällen oder noch möglichen invasiven Maßnahmen natürlich auch mal länger. Und sowohl in der Notaufnahme als auch auf der Intensivstation war der Kontakt zur Pflege super, auch hier wurde man super schnell aufgenommen und eingebunden. Ein wirkliches Highlight des Tertials ist der PJ-Unterricht. Der Chefarzt nimmt sich nach Möglichkeit jeden Wochentag gegen Mittag 1-1,5 Stunden Zeit für die PJler (manchmal auch mit den jungen Assistenten), um Unterricht zu machen. Neben Auffrischung körperlicher Untersuchung, Sonographie, Notfalltraining und ganz viel EKG werden auch Krankheiten und Fälle durchgesprochen. Super lehrreich, gutes Vorwissen und physiologische Kenntnisse sind allerdings gut, um die Fragen beantworten zu können. Wochenweise macht man auch mal die Herzechos zusammen mit dem Chef, schallt dann vor und er kommt nach einer Zeit dazu, um gemeinsam die Bilder zu beurteilen und ggf. nachzuschallen. Auch hier ist eine super steile Lernkurve gewiss. Zusätzlich ist auch die Teilnahme am chirurgischen PJ-Unterricht möglich und die Radiologen bieten PJ-Unterricht an (beides 1x wöchentlich). Insgesamt kann ich also nur wärmstens empfehlen, das Innere-Tertial am AKK zu machen.

Bewerbung

Bewerbung übers PJ-Portal. Ansprechpartner für die Organisation (erster Tag etc.): Chefarztsekretärin Angelika Horn (Angelika.Horn@krh.de oder medizinischeklinik.laatzen@krh.de) Infos: https://karriere.krh.de/studium/krh-klinikum-agnes-karll-laatzen

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.