PJ-Tertial-Bericht am Klinik Kittsee
Anästhesiologie
Kittsee, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station Anästhesie und Intensivmedizin
·
03/2023 – 05/2023
Veröffentlicht am
1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 650
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Wer die Anästhesie-Basics in einem mega netten, familiären Umfeld lernen will, sollte unbedingt nach Kittsee für sein KPJ. Am ersten Tag wurde ich sehr nett empfangen und dem Team vorgestellt. Dieses besteht aus nur ca. 10 Personen, wodurch man schnell alle kennenlernt. Alle sind menschlich wirklich total nett und ich hatte nie das Gefühl irgendwo nicht erwünscht zu sein. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten meine Stellung als KPJler betreffend, da einige Ärzte nicht wussten, was ich überhaupt darf und „kann“ (es gab jahrelang keine KPJler mehr auf der Anästhesie), durfte ich zum Schluss meiner 8 Wochen unter Supervision quasi eigenständig Patienten betreuen – sprich von Einleitung bis zur Ausleitung alles selbstständig durchführen. Auch auf der kleinen Intensivstation durfte man ständig vorbeischauen und bei Interventionen dabei sein und natürlich auf Visite mitgehen. Die Pflege ist auch überall sehr bemüht und vor allem von der Anästhesiepflege kann man sehr viel lernen.
Das Leistungsspektrum ist aufgrund der Größe natürlich etwas eingeschränkt (2 OP-Säle mit Uro- und Chirurgieschwerpunkt), der Großteil der OPs wird in Allgemeinanästhesie durchgeführt, dadurch konnte ich jedoch ein bisschen Routine im Intubieren erlangen.
Unterricht an sich gibt es nicht, dieser beschränkt sich auf Bedside-Teaching, welches ohne Nachfragen laufend geschah. Aufgrund der Teamgröße fand ich auch nach wenigen Tagen raus, bei wem es „mehr“ und bei wem „weniger“ zu lernen und zu machen gab. Dadurch, dass man nicht wirklich fix eingeteilt war, konnte man sich einfach aussuchen, wo man hingehen will.
Freizeittechnisch darf man die Region nicht unterschätzen, obwohl Kittsee im ersten Moment gefühlt "am Ende des Burgenlandes" liegt, denn man kann quasi zu Fuß nach Bratislava gehen (3km, dann 10 min mit dem Bus ins Zentrum; oder 1 Station mit dem REX von Kittsee). Außerdem hat Kittsee eine gute Anbindung an Wien, es gibt auch einige Pendler, denen man sich sicher anschließen kann. Für alle Naturliebhaber gibt es aber auch in der Region genug zu tun.
Bonuspunkte gibt es außerdem für die kostenlose Unterkunft, welche wirklich sehr gepflegt war und das Gratisessen, welches bis jetzt das beste in meinem KPJ war.
Bewerbung
ca. 2 Monate vorher
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