PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig

Innere

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station F1.2 (Innere ITS), F2.1 (Kardiologie), Notfallambulanz · 11/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ich war auf der Inneren ITS, der kardiologischen Normalstation und der Notaufnahme eingesetzt. Insgesamt ist das Tertial in der Inneren Medizin am UKL zu empfehlen. Generell werden auf diesen Stationen Fehltage kulant gehandhabt und Wochenendarbeit ist auf Wunsch mit entsprechendem Freizeitausgleich möglich. PJ-Weiterbildungen finden wöchentlich für alle PJler der Inneren Medizin statt. 8 Wochen Innere ITS (F1.2, klinikintern oft "EMI"): Der Einsatz auf der Intensivstation ist vor allem zu empfehlen, wenn man sich für Intensivtherapie und "Gerätemedizin" interessiert. Es gibt zwar einen Bereichsinternen PJ Weiterbildungsplan, dieser wird aber nur wenig beachtet. Trotzdem sind viele Ärzte bemüht Wissen zu vermitteln. Der Alltag ist sehr stressig, da das Team zu großen Teilen auch aus Rotanten besteht. Deshalb sollte man dazu bereit sein, sich Wissen selbst anzueignen. Gerade aber das Ober-/Facharztteam erklärt gern auf Nachfrage auch komplexe Zusammenhänge. Zudem kann man an den regelmäßig stattfindenden Geräteeinweisungen teilnehmen und so die "bunte Welt der Medizinprodukte" kennenlernen. Es besteht täglich die Möglichkeit bei intensivmedizinschen Prozeduren (ZVK, Shaldon, Arterie, Dialyse, Intubation etc.) dabei zu sein, zu assistieren oder ausgewählte unter Anleitung selbst durchzuführen. Zudem darf man selbst Visiten bei Patienten durchführen, sich einen Behandlungsplan überlegen und diesen dann nach Absprache mit dem betreuenden Arzt umsetzten. Der Einsatz erfolgt über einen "PJ-Dienstplan" im 3 Schichtsystem, der von den PJlern selbst erstellt wird (Nächte werden fast nie besetzt). Als kleinen Bonus muss man auf ITS kaum Blutentnahmen machen oder Flexülen legen. Insgesamt hat man nach 8 Wochen einen guten Überblick über die Arbeit auf einer ITS. 5 Wochen Kardiologische Normalstation (F2.1): Der Einsatz erfolgt hauptsächlich im Frühdienst. Das junge ärztliche Team der Station erklärt viel und gern. Allen ist wichtig, dass man bei der Visite immer dabei ist, mitdenkt und auch eigene Patienten vorstellt und sich einen Behandlungsplan überlegt. Natürlich gehören auf Normalstation "klassische" PJ Aufgaben wie Blutentnahmen oder Flexülen zum Tagesgeschäft. Diese sind aber mit 2 PJlern pro Station gut zu schaffen und nehmen nicht zu viel Zeit in Anspruch. Auf Wunsch kann man auch in den Herzkatheter, die Echokardiografie, die Sprechstunden oder die Chest Pain Unit im Sinne einer IMC rotieren. Zudem durfte ich auf meinen eigenen Wunsch beim Untersuchungskurs des 5. Semesters assistieren. Insgesamt sehr zu empfehlen. 3 Wochen Innere Notaufnahme: Hier bekommt man einen festen "Mentor" zugeteilt und teilt auch dessen Dienstplan. Ich hatte einen jungen Notfallmedizinisch motivierten Arzt. Man darf hier selbstständig Patienten von Anamnese über Diagnose bis Behandlung und Verlegung begleiten und hat aber jederzeit einen Ansprechpartner in seinem Mentor oder den diensthabenden Oberärzten. Auch hier sind alle wirklich darauf aus Wissen zu vermitteln. Für mich war das die wertvollste Zeit meines Inneren PJs, weil ich hier mit einem breiten Spektrum an Krankheitsbildern konfrontiert war und mich selbstständig mit Patienten befassen musste. Für alle notfallmedizinisch Interessieren ein klares MUSS. Die Bewerbung für die Notfallambulanz erfolgt über das Chefarztsekreteriat und ist in Absprache mit Dr. Neef variabel im Tertial möglich. Außerdem kann man variabel im Tertial auch als PJler der Inneren Hospitationen auf dem Hauseigenen NEF Standort abhalten. Der Kontakt hierzu war bei mir der dienstplanverantwortliche OA der Anästhesie Zusammenfassend kann ich das PJ in der Inneren im UKL auf meinen Stationen vollkommen empfehlen.

Bewerbung

Bewerbung über PJ-Portal, Verteilung der Plätze innerhalb der Inneren Medizin über PJ-Portal und. Dr. Neef
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