PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Liestal

Allgemeinchirurgie

Liestal, Schweiz · 16 Wochen · Station A,B,C,D · 04/2009 – 07/2009

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
ca. 600
Gebühren
ca. 180 Euro Zimmermiete, 80 Euro Endreinigung (einmalig), 30 Euro Renten-/Unfallversicherung (monatl.), 20 Euro Parkplatz (monatl.), 4-6 Euro TOP-Mittagessen (optional)

Erfahrungsbericht

Ich bin total begeistert von meinem Tertial in Liestal. Die Assistenten sind sehr nett gewesen, die Oberärzte und den Chef konnte man durchweg alles fragen, was einen interessierte. Zusammen und in Absprache mit den anderen Unterassistenten war die freie OP-Wahl möglich. Aufnahmen fielen im Schnitt pro Uhu ca. 2 am Tag und gehören zum Job (wenn ich so die Vorbewertung lese) und man kann die Patienten (wenn man dann will) durchaus selber führen und auch in der Operation anwesend sein. Die Rotation auf die Notfallstation und auch in die Orthopädische Klinik waren sehr lehrreich. Es gibt zwar keinen PJ-Unterricht, wie es an meiner Heimatuni fester Bestandteil ist und was hier ein Manko darstellt aber Montags gibt es die "Montagsfortbildung", Dienstags die "Grand Round" mit Videokonferenz zu spannenden Themen, Mittwochs die Tumorkonferenz und dann ist noch die M+M-Konferenz, die superlehrreich alle wichtigen Todesfälle inderdisziplinär bespricht und auch bildreich darstellt. Weiterbildung auf ärztlicher Ebene ist also durchaus möglich. Ich hatte nicht das Gefühl hier ausgenutzt worden zu sein, sondern habe viel gelernt und wurde aufgrund der Arbeit geschätzt. Wochenenddienste wurden mit Freitagen kompensiert und Urlaub bekommt man auch ein paar Tage. Im Personalengpass haben die Assistenten sofort Arbeit abgenommen, wenn man etwas nicht geschafft hat (man muss es eben nur vernünftig kommunizieren) und ab August 2009 gibt es einen 70%-Gehaltsaufschlag - die UHUS bekommen also ab dann 1700 Franken. Besuch im Personalwohnheim unterzubringen ist auch möglich. Für 10 Franken pro Nacht bekommt man eine extra-Matratze + Bettwäsche. Letztlich muss ich sagen, dass es grossen Spass gemacht hat, ich in meinem Berufswunsch bestärkt worden bin, das Haus gerne weiterempfehle und die Zeit genossen habe.

Bewerbung

Ich hab mich 2,5 Jahre vorher beworben
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