PJ-Tertial-Bericht am Lungenfachklinik Immenhausen

Pneumologie

Immenhausen, Deutschland · 8 Wochen · Station Onkologie (1A), Interstitielles (2A), Intensiv (3A), Rehaklinik Bad Sooden-Allendorf · 09/2022 – 12/2022

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Höchstsatz der Unimedizin Göttingen (damals 550€) + 3xEssen frei/Tag + Unterkunft frei
Gebühren
Keine

Erfahrungsbericht

Wer ein zweites Tertial Innere machen will (Pneumologie als Wahlfach) ist hier genau richtig! Richtig professionelle pneumologische Klinik! Der Chefarzt Prof. Andreas schreibt an zahlreichen Leitlinien mit, Dr. Rittmeyer führt zahlreiche onkologische Studien neben seiner Ambulanz- und OA-Tätigkeit durch, Dr. Hammerl ist an den Errungenschaften der interstitiellen Pneumologie beteiligt und betreibt die Allergieambulanz. Dazu gibt es noch Oberärztinnen für die Palliativstation (ca. 3 Betten) sowie für die Schlafmedizin sowie einen Oberarzt, der die Infektstation betreut und einen sehr engagierten Oberarzt der Intensivstation. Auf den Stationen gibt es je 2-3 Assistenzärzt:innen, die einen gut betreuen. Man darf voll am Stationsalltag teilnehmen. Blut wird meist durch die Pflege abgenommen, Braunülenlegen kann man gut üben, die Assistenzärzt:innen unterstützen gerne bei Bedarf. Großer Pluspunkt sind die freien (täglich möglichen) Rotationen in die Bronchoskopie (täglich zahlreich), in die Ambulanzen und zu den Rechtsherzkatheterinterventionen (donnerstags). Täglich findet die Röntgenbesprechung statt, freitags um 8.00 Uhr das Tumorboard, alle 1-2 Wochen Emphysemboard und Fibroseboard. Außerdem gibt es eine gute (einmalige) Staatsexamenvorbereitung durch Prof. Andreas. Ich habe eine 2-wöchige Rotation in eine Rehaklinik (bei mir Pneumologie/Orthopädie Bad Sooden-Allendorf (BSA), Dr. Bevern, bald in Rente) initiiert, wo ich Trainingstherapie, Atemtherapie und Schulungen näher kennenlernen durfte - beide Seiten, Immenhausen und BSA, haben zugesagt, dass das auch in Zukunft möglich gemacht werden soll. Ein gewisser Nachteil ist die Abgeschiedenheit von Immenhausen, ich bin 2x/Woche mit dem Zug (ICE bis Kassel, RT bis Immi) gependelt, das war mit dem vergleichsweise hohen PJ-Gehalt gut möglich, am Ende haben sich mehrfach Mitfahrgelegenheiten nach Göttingen ergeben. Nachreichung: Im Staatsexamen war Prof. Andreas ein sehr dankbarer Prüfer, sehr kollegial, sehr wertschätzend.

Bewerbung

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