PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Nordstadt

Neurologie

Hannover, Deutschland · 8 Wochen · Station E0, E1, E2I (Stroke), Funktionsdiagnostik, Notaufnahme · 03/2023 – 07/2023

Veröffentlicht am

3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
700

Erfahrungsbericht

Dies ist eine rein subjektive Einschätzung, daher bitte bei Wahl dieser Konstellation nicht voreingenommen in das Tertial starten. 1. PJ-Organisation Zum Ende des vorherigen Tertials empfiehlt es sich im zuständigen Sekretariat einmal anzurufen, um Organisatorisches zu klären und eine Wegbeschreibung zu erhalten (sollte man sich nicht im Nordstadt KRH auskennen) Der PJ-Beauftragte des Klinikums gehört zur unfallchirurgisches Abteilung, daher habe ich ihn nie kennenlernen dürfen. Ebenso gab es - auch nach Korrespondenz mit Studenten der Inneren Medizin - kaum bis gar keinen PJ-Unterricht. Tipp an dieser Stelle: Ihr dürft laut PJ-Ordnung täglich eine Stunde lang "Studienzeit" haben. Es gab weder eine feste Rotationsplanung noch einen konkreten Ansprechpartner für PJ-Angelegenheiten in der Neurologie. Dies führte zu teils widersprüchlichen Aussagen bezüglich der Rechte und Pflichten gegenüber mir, was oftmals nachteilig war. 2. Ärztemangel verschont niemanden Ich denke ein Großteil meiner Unzufriedenheit ist dem für mich unzureichendem Teaching gewidmet. Gerade dadurch, dass es nie einen konkreten Ansprechpartner gab, fehlte mir trotz häufiger Rückfrage ein Feedback, um sowohl an Lob als auch an Kritik wachsen zu können. Insgesamt hatte ich einerseits nie das Gefühl wirklich im Team integriert zu sein, auch wenn dieses sehr nett und mit flachen Hierarchien ist, andererseits hatte ich oftmals den Eindruck, dass ein verfrühtes Verlassen der Klinik oder gar ein Fehltag nicht gerne gesehen wird. Tipp: Wirklich per Mail und telefonisch Kranktage an das Sekretariat melden. 3. Pflege hier absolut nichts auszusetzen. Absolut kompetentes und freundliches Personal mit wenigen Ausnahmen. Und bitte bitte direkt, wenn auch doppelt und dreifach namentlich vorstellen, dies erleichtert die Zusammenarbeit und das Klima untereinander um EINIGES. 4. Alles ist möglich, wenn man will Eigene Patienten betreuen, Angehörigengespräche führen, Untersuchungen anmelden, Punktionen durchführen, alles möglich und gerne gesehen. Nehmt so viel mit wie möglich. 5. Ambulanz/Notaufnahme Wie so oft lernt man hier am meisten. Anamnese, körperliche Untersuchung, Fallbesprechung mit OÄ/A.
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